Etzelbach: Anwohner reden mit
Balingen, 11.02.2010 von Daniel Seeburger
Die Etzelbach-Bewohner zeigten gestern Abend Präsenz in der Sitzung des Technischen Ausschusses im Rathaus – und hatten ein ganzes Bündel von Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge für das geplante Neubaugebiet „Etzebachstraße“ mit dabei. In diesem geplanten Baugebiet sollen rund 20 neue Bauplätze entstehen – ein Großteil davon Einfamilien-, aber auch einige Zweifamilienhäuser (wir berichteten). Die Stadt favorisiert eine Variante mit einem Teil dreireihiger und einem Teil zweireihiger Bebauung. Getrennt werden sollen die beiden Teile durch eine so genannte „Grünfuge“, an der entlang ein Weg in Richtung Längenfeld führen soll. Der bestehende Bolz und Spielplatz soll dabei an den südöstlichen Teil des Baugebiets verlegt werden.
Hier nun setzen die Vorschläge der Bewohner an. Für die Anwohnergemeinschaft „Etzelbachstraße / Binsenbol erläuterten Marc Zöttl und Werner Müller die möglichen Alternativen. So möchte die Gemeinschaft, dass der Bolz- und Spielplatz am ursprünglichen Standort bestehen bleibt. So habe man weiterhin eine gute Übersicht, erklärte Zöttl, der einen ausgearbeiteten Plan vorlegen konnte. Ein „Knackpunkt“ für die Anwohner sei die „globale Anliegerbeteiligung“, führte Werner Müller aus. Hier gab Oberbürgermeister Helmut Reitemann Entwarnung: die bisherigen Einwohner müssten keine Erschließungsbeiträge bezahlen, erklärte das Stadtoberhaupt.
„Die Spielplatzsituation würde sich bei den Plänen der Verwaltung für die Kinder verschlechtern“, führte Helga Zimmermann-Fütterer (SPD) aus. Darauf habe unter anderem auch das städtische Jugendamt hingewiesen. Stadtplaner Michael Wagner lud Vertreter der Anliegerwohngemeinschaft „zum Brainstorming“ ins städtische Planungsamt ein. Dort könnten dann die Vorschläge eventuell in die weitere Baugebiets-Planung mit aufgenommen werden.
