Vom Bäumchen zum Baum

Gestern feierte das Ernährungswissenschaftliche Gymnasium 25-jähriges Bestehen

Albstadt-Ebingen, 05.02.2010

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Viel einfallen lassen haben sich die Schüler und Lehrer des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums: mit einer selbst organisierten Ausstellung und einem Festakt feierten sie gestern das 25-jährige Jubiläum.

25 Jahre Ernährungswissenschaftliches Gymnasium Albstadt – ein Anlass, der gefeiert werden musste. Neben verschiedenen, öffentlich präsentierten Schülerprojekten – wir berichteten – lockte vor allem auch der Vortrag von Dr. Ines Reinhard von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit. Sie referierte über die aktuelle Welternährungssituation, um anschließend Raum für Fragen und Gespräche zu lassen. Aber auch persönliche Erfahrungen in ihrem nicht alltäglichen Beruf ließ die Referentin in ihren Vortrag einfließen.

Auch die eigene Geschichte kam nicht zu kurz. Schulleiter Wolfgang Wunder stellte in einer Powerpointpräsentation dar, wie es nach 19 Jahren zu einem Umzug von Balingen nach Albstadt kam. Seit die Schule ihren Standort in Albstadt besitzt, habe sich viel getan. Räumliche Verbesserung und sogar eine eigenes Marketingkonzept verleihen laut Schulleiter Wolfgang Wunder, der Schule ein markantes Profil.

Die erste Schulleiterin Frau Schäfer sprach von der Entwicklung der Schule und verglich das Wachsen des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums mit dem Gedeihen „eines Bäumchens zu einem Baum“. Beliebt war die Schulleiterin besonders, weil sie stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Schüler gehabt habe. Auch gute Rhetorik sei ihr im Unterricht sehr wichtig gewesen. Und dieses Konzept habe die Schule unter der Leitung von Wolfgang Wunder fortgeführt. Dieses positive Image wird nicht nur von der Schulleitung vertreten. Auch die Schüler selbst können von ihrer Schule nur Gutes berichten: „Stets stehen den Schülern bei Problemen die Türen offen“, lobte eine Schülerin der 13. Klasse.

Interessant wurde es, als das Projekt von Lehrer Claus Berger vorgestellt wurde. Über die Weihnachtsferien hatten einige Schülerinnen ehemalige Abiturienten der Schule angerufen und sie nach ihrem beruflichen Werdegang befragt. In einer Statistik präsentierte Wolfgang Wunder das Ergebnis: die meisten der Abiturienten hatten die Laufbahn als Lehrer und Lehrerin eingeschlagen - ein Berufsweg, der vor allem bei Gymnasiastinnen sehr beliebt sei.

Zehn Schüler hatten das absolut professionelle und äußerst leckere Buffet vorbereitet und angerichtet, vom herzhaften Happen bis zur delikaten, handgemachten Praline. Nachdem sich die zahlreichen Gäste von der Qualität der angebotenen kulinarischen Genüsse überzeugt hatten, konnten sie sich gut gesättigt die verschiedenen Präsentationen bei einem Rundgang durch das Gebäude genau betrachten.

Helen Weible / Katja Grathwohl

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