ProChrist-Prediger Parzany in der Stauseehalle: Die Worte tief im Herzen speichern und weiter sagen

Schömberg, 16.02.2001 von

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Valentinstag - Ulrich Parzany - Fasnetsbändel - und das alles live in der Schömberger Stauseehalle. Das Vorprogramm gestaltete der Endinger Chor "Online". Mit dem Lied "In Dir ist mein Leben" eröffneten die 13 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Andreas Ohnmacht den vielversprechenden Abend. Stadtpfarrer Dr. Johannes Holdt begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher. Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt dem ProChrist-Prediger Ulrich Parzany. Tags zuvor noch in Dallas, kam er ins Schlichemstädtchen, um bei einer eigentlich eher unspektakulären Veranstaltung über das Christsein zu reden. Pfarrer Christhart Seidel führte einige Stationen im Leben von Ulrich Parzany auf. Auch er freute sich, dass die katholische und die evangelische Kirche durch ProChrist einen gemeinsamen Schritt gemacht haben. 45 Jahre Erfahrung mit Gott sowie die Arbeit unter den drei großen Weltreligionen, prägten den evangelischen Pfarrer Parzany. Christhart Seidel ermunterte die Besucher, die Worte von Parzany im Herzen zu speichern und sie weiterzusagen. Mit dem Lied " Auf allen unseren Wegen, kommt er uns entgegen" war die Überleitung von "Online" zu Parzany perfekt. Dieser nahm am Rednerpult seinen Platz ein und als sein Blick durch die fasnetlich geschmückte Festhalle glitt, meinte er in seiner sehr lockeren Art, dass es wohl nicht der allergünstigste Zeitpunkt zu einem Vortrag mit ihm sei. Parzany sprach über "Christ sein heute, mit Höhen und Tiefen". Und er zog die weit über fünfhundert Zuhörer in seinen Bann. Wie auch eine richtige Melodie Höhen und Tiefen brauche, so brauche auch das Leben mit Gott Höhen und Tiefen. Parzany meinte, dass das Problem der heutigen Zeit die Vorstellung eines Lebens ausschließlich mit Höhen sei. Gott werde in Jesus Mensch und dieses Lebensgeschenk von Gott anzunehmen sei die Grundvoraussetzung. Entscheidend sei, was man geschenkt bekomme und nicht was man tue. Die heutige Gesellschaft sei nur beschränkt fähig, sich beschenken zu lassen. Das Leben gelinge allerdings nur dann, wenn man das Geschenk von Gott annehme. Ulrich Parzany gab vier praktische Hilfestellungen, mit denen sich das Leben zu Gott entwickeln kann: Das Gebet, die Bibel, der Gottesdienst und die Gemeinde. Mit Gott entstehe ein kreatives Leben, ein Leben, das sich lohnt und dazu noch eine Perspektive über den Tod hinaus hat. Zum Schluss erläuterte Ulrich Parzany einen Satz von Paulus: "Wir rühmen uns auch der Bedrängnisse". Jeder Sportler wisse, dass man sich bis zu den Grenzen belasten könne. Allerdings könne kein Sportler ohne Training die Grenzen hinausschieben. Auch im Glaube wachse die Belastbarkeit durch Belastungen und Training stärke die Hoffnung. Pfarrer Dr. Johannes Holdt meinte, es sei nicht leicht, nach einem Vortrag von Ulrich Parzany, der das Charisma der Rede von Gott erhalten habe, im Programm weiterzumachen. Holdt bedankte sich beim Prediger für die Leidenschaft von Gott und wies darauf hin, dass Parzany auf sein Honorar verzichtet habe.

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