Frommerner Halle wieder dicht
Sanierung geht zügig weiter – Arbeiten an Skateranlage Frost-bedingt unterbrochen
Frommern-Weilstetten, 19.12.2009 von Klaus Irion
Das Dach ist dicht, der Balinger Baudezernent Ernst Steidle ist’s zufrieden. „Ich muss allen Beteiligten, die an der Sanierung der Frommerner Turn- und Festhalle beteiligt sind, schon jetzt ein großes Kompliment machen.“ Die Befürchtung, dass es im Halleninneren Schäden durch Nässe hätte geben können, ist bei Steidle inzwischen gewichen. Was nicht heißt, dass die Arbeiten am Dach der Halle bereits beendet sind. Derzeit wird eine Blechschicht aufgebracht.
Notwendig geworden waren die im Sommer kurzfristig anberaumten rund 700 000 Euro teuren Sanierungsarbeiten, weil durch immer mehr Risse im Dach dessen Traglast vor allem bei großen Schneemengen in Frage gestellt war. Wann die Sanierung beendet sein wird, kann Steidle derzeit noch nicht sagen: „Es folgen als nächstes die Elektro- und Lüftungsarbeiten, ist sind aber noch Gewerke zu vergeben, exakte Terminabsprachen zu treffen.“ Ursprünglich waren die Verantwortlich einmal davon ausgegangen, dass die Halle im Januar wieder genutzt werden kann.
Etwas mehr Klarheit gibt es bei den Baukosten. „Wir werden die anvisierten rund 700 000 Euro halten können“, so Steidle.
Ortswechsel: Entlang der Hurdnagelstraße, die Frommern mit Weilstetten auf Höhe der Waldorfschule verbindet, wurde in den vergangenen Wochen auch kräftig gebaggert. Die ersten Betonrampen lassen sich in Umrissen bereits erkennen. Die Rede ist von der großen Skateranlage, die eine Gruppe Weilstetter Schüler initiiert und mit einem Profi-Planer und selbst Skater geplant hat. Nachdem der Weilstetter Ortschaftsrat und anschließend auch der Balinger Gemeinderat die Zustimmung zum dem rund 136 000 Euro teuren Projekt gegeben haben, wurde mit dem Bau begonnen.
Ursprünglich war einmal angedacht, die Anlage noch vor dem Winter den Skatern übergeben zu können, „das haben wir aber dann doch nicht geschafft“, berichtet Weilstettens Ortsvorsteher Kurt Haigis. Eine Eröffnung im kommenden April hält er für realistisch, obgleich die Arbeiten derzeit ruhen. „Es sind noch Feinbetonarbeiten zu verrichten, das ist bei diesen Temperaturen derzeit nicht möglich“, so Haigis.
