„Rübezahl“ spielen in den Staaten
Rosenfeld-Heiligenzimmern, 19.12.2009 von Bettina Stehle
Nur eine Autostunde entfernt davon werden sie dann bei einem deutsch-amerikanischen Club die Silvesterparty musikalisch zum Brodeln bringen. Seit Wochen bereiten sich die Bandmitglieder Willi Schmid aus Heiligenzimmmern, Peter Hoferer aus Dornhan, Werner Sehburger aus Bergfelden und Gastspieler Klaus Peter aus Weilen u.d.R. auf ihren Auftritt in Dover in Bundesstaat New Jersey vor.
Die Verbindung zu dem dortigen deutsch-amerikanischen Club „Germania Park“ beruht auf einer jahrzehntelangen Freundschaft zum Musikverein Heiligenzimmern. Denn einige Clubmitglieder stammen aus Heiligenzimmern und dem Schwabenland, aber auch aus anderen Teilen Deutschlands. Dabei ist es klar, dass die Auswanderer sich gerne an deutsche Lieder aus ihrer Jugend erinnern. „Wir brauchen deshalb englischsprachige Hits gar nicht ins Repertoire aufzunehmen“, sagt Bandleader Willi Schmid. Denn die Auswanderer wollen Heimatlieder, Polkas, deutsche Schlager und Stimmungsmusik hören. Nur die amerikanische Nationalhymne ist eine Ausnahme. Diese wird traditionell um Mitternacht gespielt, neben der deutschen Hymne selbstverständlich.
In exklusivem Ambiente und feiner Garderobe wird dann am „New Year’s Eve“ eine tolle Party im Club steigen. „Es ist ein Wahnsinn, welche Tanzwut und ausgelassene Stimmung die Clubmitglieder an den Tag legen,“ erinnert sich Leadsänger Peter Hoferer an die vergangenen Gastspiele. Dieses Mal gibt es neben Silvester am 3. Januar einen weiteren Auftritt, der als Tanztee beginnt und in einem ausgelassenen „Kappenabend“ endet. Große Vorfreude über den Trip ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten herrscht bei den Bandmitgliedern, die von ihren Frauen begleitet werden. Sie werden nicht nur ihre Liveauftritte genießen, sondern auch alte Freunde in ihren Gastfamilien wieder treffen. Zudem bleibt dem „Rübezahl-Orchestra“ – wie sie im Eventkalender des Clubs angekündigt werden, auch Zeit für Ausflüge in die Umgebung und nach New York.
