Keine Herbstfasnet
Hexenzunft will dem Halloween-Boom entgegentreten
Obernheim, 10.11.2009
Im Jubiläumsjahr habe sich die Zunft von ihrer besten Seite gezeigt. Ein Höhepunkt sei ganz klar der Jubiläumsabend gewesen. Außerdem freute er sich darüber, dass Alt und Jung gemeinsam „ge Hexa“ gegangen sind.
Mit Besorgnis habe die Zunft jedoch beobachtet, dass sich immer mehr an Halloween eine Art Herbstfasnet zu etablieren drohe. „Das hat keine Heimat in Obernheim und wir wollen dieser Entwicklung entgegentreten“, so Schatz und erhielt dafür großen Applaus. Daher sei gemeinsam mit dem Schulförderverein ein Rübengeisterschnitzen organisiert worden. „So feiert man den Wolfgangstag in Obernheim“, stellte René Schatz klar.
Tintenmeisterin Petra Moser berichtete ausführlich über die zahlreichen Aktivitäten. „Ich bin wirklich zufrieden“, begann Säckelmeister Markus Alber seinen Vortrag. Die Hexenzunft habe „ein super Jahr hingelegt“ und einen Überschuss in Höhe von fast 14 000 Euro erwirtschaftet. Alber wies jedoch darauf hin, dass „wir einen solchen Gewinn nicht jedes Jahr in dieser Form erwarten können“. Denn in Zukunft stünden für die Zunft einige Ausgaben an. Die beiden Prüfer Hans-Peter Wittmer und Joachim Schnell bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.
Bürgermeister Georg Maier lobte das gute finanzielle Ergebnis: „Dafür bedarf es vieler fleißiger Hände und guter Ideen.“ Nach der Entlastung standen die Wahlen des Zunft- und Hexenrates sowie der historischen Figuren an. Aus dem Ausschuss wurden Hans-Werner Moser, Gaby Bertsch, Holger Steger und Reinhard Kijek verabschiedet. Neu in den Zunftrat kamen Marina Grossert und Thorsten Scheurer. In Amt und Würden bleiben Frank Stehle und Achim Schätzle. Detlef Moser bleibt Hexenmeister. Neu im Hexenrat sitzen Martin Wäschle und Thorsten Higlister. Ellen Moser, Oliver Moser und Armin Schuler machen weiter.
Birgit und Joachim Schnell wurden in ihrer Aufgabe als Ritterpaar bestätigt. Der bisherige Oberrichter Helmut Gehring trat in die zweite Reihe als Schöffe zurück. Zum neuen Oberrichter wurde Leo Weber gewählt. Narreneltern bleiben Günther und Berthold Moser. Die Versammlung bestätigte auch die Kassenprüfer Hans-Peter Wittmer und Joachim Schnell.
Zur Abstimmung kam der Vorschlag, den Mitgliedsbeitrag von elf auf 15 Euro anzuheben. Im Laufe des Jahres sei dies umfangreich im Ausschuss diskutiert und für dringend notwendig erachtet worden, hieß es. Die Mitglieder sprachen sich einstimmig für die Erhöhung aus.
