Schömberg: Rissler mahnt Konsens an

Schömberg, 05.11.2009 von Daniel Seeburger

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Sowohl das Schulamt, als auch das Oberschulamt hätten eine reservierte Einstellung gegen Kombiklassen, führte gestern Abend Bürgermeister Karl-Josef Sprenger aus und wies auch darauf hin, dass das Verkehrsamt des Landratamtes unmissverständlich klar gestellt habe, dass keine extra Buslinie zwischen Dotternhausen und Dautmergen eröffnet werde. Schömbergs Hauptschulrektor Wolfgang Fiderer machte klar, dass, falls Schömberg den Werkrealschul-Standort im Alleingang ohne Kooperation mit Dotternhausen beantrage, der Schulbezirk aufgelöst werde. Den Dotternhausener Eltern stünde damit frei, ihre Kinder auch in andere Schulen zu schicken. „Wir brauchen diese Kinder, um die Zweigleisigkeit auf Dauer gewährleisten zu können“, so Fiderer, der sich für eine Kooperation der beiden Schulen stark machte: „Kooperation bedeutet Stabilität“. Da gab ihm Bürgermeister Sprenger Recht. Eine Zweigleisigkeit sei nur im Verbandskonstrukt gewährleistet. Es sei verständlich, dass Dotternhausen versuche, seine Schule zu erhalten, erklärte Schörzingens Ortsvorsteher Josef Rissler. Auch er mahnte einen Konsens an, sprach sich aber für die kleine Lösung aus: „Die 7. Klasse muss in Schömberg bleiben“.

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