Feuriges Einkaufserlebnis bis spät in die Nacht

Tailfinger GHV-Lichternacht – Die Hauptattraktion „Circus of fire“ musste wetterbedingt abgesagt werden

Albstadt-Tailfingen, 12.10.2009 von Horst Schweizer

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Die dritte Lichternacht des GHV Tailfingen mit verkaufsoffenen Geschäften bis 23 Uhr wurde vom Wetter mitgeprägt. So musste im Vorfeld die Feuershow als Hauptattraktion abgesagt werden.

„Wir freuen uns, Ihnen einen feurigen Einkaufsabend, Unterhaltung für die ganze Familie und Tailfingen mit seinen Einzelhändlern in einem ganz neuen Licht präsentieren zu dürfen“ – unter diesem Motto hatte der GHV Tailfingen für Samstagabend eingeladen. Alles war bestens organisiert, perfekt vorbereitet. Doch dass der Himmel tagsüber am Samstag so heftig seine Schleusen öffnen würde, das war so nicht einkalkuliert. „Wir hatten keinen Plan B“, so GHV-Kassier Jürgen Lebherz. Am Nachmittag sei die Feuershow, welche im Vorjahr total begeisterte, durch den Sigmaringer Veranstalter witterungsbedingt abgesagt worden. Warum?

Einfach deshalb, da man für den gesamten Aufbau der elektrischen und computergesteuerten Anlage eineinhalb Stunden benötige. „Wir müssen nun das Beste daraus machen“, so Lebherz. Denn die Veranstaltung litt schon etwas darunter, waren doch viele Besucher auf „Circus of fire“ fixiert.

Mehr als 30 Geschäfte beteiligten sich an der Lichternacht, aufgestellte Feuerkörbe boten ein ansprechendes Ambiente. Dafür sorgte eine Albstädter Firma, welche immer wieder Holzscheite nachlegte. So blieb die Gastrozone auf dem Platz beim Sporthaus Mabitz neben dem Kinderkarussell und dem ZAK-Stand einziger Anziehungspunkt im Freien. Es gab leckeres vom Grill, Kinder konnten am Lagerfeuer in einer Eisenschale Würstle oder Stockbrot grillen. Dort sorgte die „prime of life jazzband“ für musikalische Unterhaltung mit Jazz und Dixie, während die „The Original Royal Sulgemer Crown Swamp Pipers“ mit ihren Dudelsäcken mehrfach durch die Hechinger-, Lange- und Kronenstraße zog.

Musikfreunde kamen auch anderswo auf ihre Kosten, so bebte das Maschenmuseum als die Deutschrockband „Lutz wartet“ dort rockte. Ihnen folgte die etwas ruhigere Art durch die „Rockabilly-Band“ mit His der 50er Jahren, zu welchen auch getanzt wurde. Im Kronenkeller spielte „Funky Divas“. Wer dies nicht wollte ging zu Märchenerzählerin Sigrid Maute bei Spielwaren Klein und hörte sich schummrige Geschichten an.

Von der fehlenden Feuershow profitierten die Geschäfte, in welchen bis 23 Uhr eingekauft werden konnte. Diese waren recht gut frequentiert, viele kamen einfach zum gucken, „eine sinnvolle Beratung ist bei solch einem Ansturm nicht mehr möglich“, so Manfred Bitzer von Mabitz.

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