Zum Tode von Stefan Weinmann: Ganz plötzlich aus dem Leben gerissen
Roßwangen trauert um geschätzten Bürger
Balingen-Roßwangen, 18.12.2000 von Klaus Hahn
Unfassbar und mit großer Trauer wurde am frühen Freitagabend der Tod von Stefan Weinmann in Roßwangen aufgenommen. Völlig unerwartet verstarb der 63-jährige Landwirt beim Verladen von Stroh auf einem Lastwagen.
Die sofort eingeleitete Reanimation blieb erfolglos und die herbeigerufene Notärztin stellte die Diagnose Sekundentod. Unfassbar ist der Tod für die Ehefrau und die beiden Kinder, da Stefan Weinmann zuvor nie über gesundheitliche Probleme geklagt hatte.
Den landwirtschaftlichen Betrieb führte Stefan Weinmann gemeinsam mit seiner Frau und den Kindern, die in ihrer Freizeit mitgeholfen haben. Darüber hinaus war Stefan Weinmann für viele Roßwanger die Anlaufstelle, wenn es um Arbeiten oder Fragen in Wald und Feld ging. Auch wenn es Probleme mit dem Vieh im Stall gab, wurde er oft zu Hilfe gerufen.
Stefan Weinmann wußte stets einen Rat oder ergriff hilfsbereit die Initiative um die Problem praktisch zu lösen. In den Wintermonaten war der Wald fast sein Zuhause, ob im eigenen Wald oder im Auftrag von Privat oder des Forstamtes. Seine Ortskenntnis auf der gesamten Roßwanger Gemarkung und sein sachkundiges Wissen um die Landwirtschaft und die Natur brachte er auch im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft zum laufenden Flurneuordnungsverfahren in Roßwangen ein.
