Punk für guten Zweck

Zum vierten Mal wurde „Mercy from the Moshpit“ zum Erfolg

Albstadt-Laufen, 09.03.2009

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Fünf Bands, 400 Besucher und super Stimmung für die Menschenrechte - das Benefizkonzert „Mercy from the Moshpit“, fand zu Gunsten von Amnesty International zum vierten Mal statt – mit Erfolg.

Lokale Bands sorgten am Samstag für gute Stimmung und zeigten Engagement für die Menschenrechte. Rund 400 Tanzfreudige kamen in die Turn- und Festhalle in Laufen zu dem von der Amnesty-International-Jugendgruppe aus Albstadt organisierte Punkkonzert, um die fünf Bands aus der näheren Umgebung zu hören und zu sehen. Den Anfang machte die Band „The Pottage“ aus Balingen, die das Publikum mit Alternative-Indie-Rock richtig in Stimmung versetzten, gefolgt von „Dead on the sofa“, ebenfalls aus Balingen, die mit Garage-Rock überzeugten. Einer der Höhepunkte war sicherlich „Das Intro“ der Band „Schwarzer Peter“ aus Bitz, Winterlingen und Harthausen, die erstmals Samuel Sauter mit seiner Geige mit ins Boot holten und harten Punk mit dem Klang einer Geige vereinten. Das Publikum war sichtlich begeistert. Mit „Heubergpunkrock“ der Band „Clap your hands twice“ wurde die Stimmung weiter angekurbelt und erreichte beim Headliner „Funkenstein“ ihren Höhepunkt. Die Jungs aus Harthausen brachten das Publikum nicht nur zum Tanzen, sondern regten zum Nachdenken an.

Und genau dies will die Jugendgruppe aus Albstadt erreichen. Sie wollen den Jugendlichen die Arbeit von Amnesty International näher bringen, weshalb auch jedes Jahr ein Info-Stand einen festen Platz hat, an dem die Jugendlichen sowohl Infos erhalten, als auch (zum Teil von der Jugendgruppe selbst entworfene) Merchandise-Artikel erwerben können. Außerdem starteten die Jugendlichen wieder eine Fotoaktion, dieses Mal in Anlehnung an die Amnesty-Aktion „Barak Obama: Die ersten 100 Tage“, jedoch ergänzt mit eigenen Bitten und Wünschen der Albstädter Jugendlichen, was Amerikas neuer Präsident in den letzten 54 von den ersten 100 Tagen noch in die Wege leiten sollte.

Das „Mercy...“ zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass Jugendliche für das Thema Menschenrechte offen sind, gern helfen und Amnesty auch bewusst unterstützen. Doch ohne das Engagement der Jugendgruppe von Amnesty International und ihrer Helfer, der Unterstützung der Sponsoren und natürlich vor allem den Bands, die wie jedes Jahr absolut ohne Gage spielten, wäre solch ein Konzert nicht auf die Beine zu stellen.

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