Einkaufen und Flanieren im Lichterglanz

In Scharen strömen die Besucher zur zweiten GHV-Lichternacht – Geschäfte bis 23 Uhr offen

Albstadt-Tailfingen, 13.10.2008 von Horst Schweizer

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Die zweite Lichternacht des GHV Tailfingen mit verkaufsoffenen Geschäften bis 23 Uhr übertraf alle Erwartungen. Zur Stimmung Ambiente trugen Feuerkörbe bei, das Wetter war ein freundlicher Begleiter.

„Wir freuen uns, Ihnen einen 'feurigen’ Einkaufsabend und Unterhaltung für die ganze Familie präsentieren zu dürfen“ – unter diesem Motto hatte der GHV Tailfingen für Samstagabend eingeladen. „Wir sind höchst zufrieden, unsere Lichternacht wird super angenommen“, so der erste GHV-Vorsitzende Uwe Eckstein und sein Vize Norbert Schumacher begeistert und entsprechend strahlend.

Im vergangenen Jahr hätte man sich entschieden, dass Tailfingen eine bestimmte Veranstaltung brauche, „die den Talgang mit seinen Angeboten herausstellt“. Da 2007 das Pilotprojekt recht gut angekommen sei, soll die Lichternacht nach der Samstagresonanz zu einer festen Einrichtung werden. Mehr als 30 Geschäfte beteiligten sich, aufgestellte Feuerkörbe boten ein ansprechendes Ambiente. Zwiebelkuchen und Suser bei Kerzenschein im Freien bekommt man nicht alle Tage.

Dass die Besucher dann in Scharen kamen, lag auch am besten Herbstwetter. Vor allem die Gastrozone auf dem Platz beim Sporthaus Mabitz war ein Anziehungspunkt. Es gab Leckeres vom Grill, Kinder konnten am Lagerfeuer in einer Eisenschale Würstle oder Stockbrot grillen. Dort sorgte die „prime of life jazzband“ für musikalische Unterhaltung, eine Dudelsack-Kapelle zog durch Hechinger-, Lange- und Kronenstraße. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen eine Attraktion war der Feuerspucker.

Einer der Lichternacht-Höhepunkte war die spektakuläre Fahrrad-Show der Flying-Bike-Boys vor begeisterten Besuchern. Aus deren Reihen stellte sich die junge Sabrina als „lebendiger Baumstamm“ für die beiden Sportler zur Verfügung. Recht gut frequentiert waren auch die Geschäfte, einkaufen bis 23 Uhr kann man nicht alle Tage. Wer dann immer noch nicht genug hatte, ging ins Maschenmuseum zur Märchenerzählerin mit ihren schummrigen Geschichten.

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