Zum Tode von Alexander Schmoller: Sein Leben galt der Musik

Als Cellist und Musiklehrer die Jugendmusikschule mitgeprägt

Balingen, 08.01.2000

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Völlig überraschend ist am Anfang der Woche der stellvertretende Leiter der Jugendmusikschule, Alexander Schmoller, während eines Aufenthalts in Düsseldorf verstorben.
Mit dem Tod des 54- jährigen Musiklehrers hat die Balinger Jugendmusikschule eine ihrer herausragenden Persönlichkeiten verloren. Alexander Schmoller widmete sein Leben der Musik. So erteilte er nicht nur Musikunterricht, sondern er spielte auch als Cellist im Balinger Kammerorchester und darüber hinauss in diversen anderen Ensembles - unter anderem in einem von ihm ins Leben gerufenen reinen Cellisten-Ensemble. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Musiklehrer bildete er Generationen von Cellisten aus, die sich bei Alexander Schmoller das Rüstzeug für eine erfolgreiche Musikerkarriere geholt haben. Alexander Schmoller wurde 1945 als Pfarrerssohn in Gaggstadt bei Crailsheim geboren. Schon früh schlug Alexander Schmoller die Musikerlaufbahn ein. Er studierte in Wien, Stuttgart und Trossingen, dort legte er 1970 auch das Staatsexamen ab. Anschließend hat er seine Tätigkeit als Lehrer an den Musikschulen in Ebingen, Tailfingen und Hechingen begonnen. 1972 wurde Alexander Schmoller stellvertretender Musikschulleiter in Hechingen, bevor er 1975 nach Balingen kam. Hier arbeitete er nicht nur als Musikschullehrer, sondern engagierte sich auch innerhalb der Jugendsmusikschule für deren positive Entwicklung. Seit 1991 war Schmoller stellvertretender Leiter der Jugendmusikschule. Seit 1979 unterrichtete der Musikpädagoge auch in Ebingen. Seit 1970 lebte der Verstorbene in Balingen, wo er 1971 auch seine Frau Angela heiratete. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.
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