Fachleiterin am Gymnasium: Tatkraft bestätigt

Margot Schmidt vom Oberschulamt berufen

Balingen, 23.10.1999

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Zum Schuljahresbeginn gab es eine erfreuliche Personalentscheidung am Gymansium Balingen: Oberstudienrätin Margot Schmidt wurde vom Oberschulamt Tübingen zur Fachleiterin zur Koordinierung schulfachlicher Aufgaben im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich bestellt.
Schulleiter Jessen wertete diese Entscheidung als eine deutliche Anerkennung für den ganz außergewöhnlich großen Einsatz der Pädagogin an der Schule seit nunmehr über 28 Jahren. Margot Schmidt hatte die Fachschaft Geschichte/Gemeinschaftskunde schon seit zehn Jahren kommissarisch geführt und dabei viel Kreativität und Tatkraft entwickelt. Die jetzige offizielle Bestellung zur Fachleiterin für den ganzen Bereich der Gesellschaftswissenschaften bestätige diese gute Arbeit. Fachliche Qualifikation Margot Schmidt kam 1971 ans Gymnasium Balingen und unterrichtet seither Geschichte, Gemeinschaftskunde und Deutsch. Mit ihrer herausragenden fachlichen Qualifikation hat sie sich verstärkt auf den Unterricht in der Oberstufe verlegt. So hat sie in Geschichte und Deutsch im Leistungs- und Grundkursbereich sehr viel Schüler/innen zum Abitur geführt. Dabei war und ist ihr besonders wichtig, die Schule nach außen zu öffnen, das heißt mit ihren Schülern/innen das Klassenzimmer zu verlassen, um vor Ort Leben und Gesellschaft kennen zu lernen. Wiederholt hat sie daher Theater- und Europaseminare für ihre Klassen und Kurse veranstaltet oder die Gymnasiasten auf Studienfahrten begleitet. In die gleiche Richtung zeigt ihr stetig großes Engagement bei besonderen Schulveranstaltungen wie Pädagogischen Tagen, Literaturtagen oder Schulfesten wie zuletzt bei dem "Tag der offenen Tür" im Juli. Vertrauen des Kollegiums Über 20 Jahre lang war sie im örtlichen Personalrat, von 1989 bis 1994 hatte sie den Vorsitz inne; eindrucksvoller Beweis für das große Vertrauen, das sie im Kollegium genießt. Dabei mischt sie sich immer wieder in die Schulpolitik ein, um die Rahmenbedingungen für den Unterricht zu verbessern. So kämpfte sie vor Jahren für die vermehrte Einstellung junger Kollegen/innen im Rahmen der Aktion "Gemeinsam sind wir stark", die von Lehrern, Eltern und Schülern damals gemeinsam gestartet wurde.
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