Verordnetes Neuordnen

Meßstetter Autohaus Radünz expandiert nach Engstlatt

Balingen, 18.10.1999 von Karl-Otto Müller

Anzeige
Im Süden und im Norden der Stadt werden ab dem kommenden Jahr die drei roten Diamanten wehen. Karlheinz Radünz, Meßstetter Mitsubishi-Händler, baut sein zweites Autohaus nach Engstlatt.
Zweieinhalb Millionen Mark wird der rührige Geschäftsmann im Engstlatter Gewerbegebiet "Grund" investieren. Ein komplettes Autohaus mit Werkstatt und Ausstellungshalle soll auf dem Grundstück Häselstraße 6, neben dem Möbelhaus MZK, entstehen. Spatenstich ist am 5. November, im März nächsten Jahres ist die Eröffnung geplant. Sechs bis sieben neue Arbeitsplätze, schätzt Karlheinz Radünz, werden damit auf dem 5500 Quadratmeter großen Areal geschaffen. Die Geschäfte in Engstlatt werden seine Ehefrau Sophie Radünz und sein langjähriger Mitarbeiter Karl- Heinz Bruder übernehmen. Das Meßstetter Autohaus mit bislang zwölf Mitarbeitern, seit 1978 unter der Flagge Mitsubishis, bleibt in den Händen von Lisbeth Neumann und Rainer Möll. Die Entscheidung für Balingen hängt für Karlheinz Radünz unmittelbar mit seiner neuen Rolle innerhalb des Mitsubishi-Händlernetzes zusammen. Als Regionalvertreter reicht sein Verkaufsgebiet künftig weit über den Zollernalbkreis und den Altkreis Hechingen hinaus, hinein in die Nachbarkreise Tübingen und Reutlingen. Radünz: "Der Standort in Engstlatt erschien uns aufgrund seiner exponierten Lage an der B 27 als ideal". Schon bislang nimmt das Meßstetter Autohaus mit seinen Verkaufszahlen einen Spitzenplatz innerhalb der Marke mit den drei Diamanten ein. Mit zwei jetzt weiteren zugeordneten Autohäusern hofft Karlheinz Radünz diese Position weiter ausbauen zu können. Ihm als Servicehändler zugeordnet sind damit das Autohaus Adis in Neustetten bei Rottenburg, sowie das Balinger Mitsubishi-Haus Braunstein. Mit dieser Rolle ließe sich gut leben, sagte gestern Rolf Braunstein, Inhaber des gleichnamigen Balinger Autohauses. Als Servicehändler könne er weiterhin seine Kunden mit Verkauf, Wartung und Reparaturen bedienen, einzig die Fakturierung der Fahrzeugverkäufe geschehe über den künftigen Regionalpartner Radünz. Braunstein selbst wiederum sicherte sich diese Rolle bei seiner zweiten Hausmarke "Volvo". Die Balinger übernahmen bereits im April dieses Jahres die Regionalvertretung für den Schwedenstahl in den Kreisen Rottweil, Zollernalb und Tübingen. In Rottweil-Deißlingen wurde hierfür vom Vertragspartner ein neues Autohaus erstellt, in Tübingen etablierte sich das Balinger Autohaus direkt mit einem Filialbetrieb in der Schaffhausenstraße. Vier Mitarbeiter sind dort bereits eingestellt, in Balingen beschäftigt Braunstein in beiden Häusern samt angegliedertem Karosseriebetrieb 30 Leute. Äußerlich werde diese Umstrukturierung mit dem noch in diesem Jahr vorgesehenen Umbau der Ausstellungshalle in Balingen zur reinen Volvo-Halle sichtbar, kündigt Rolf Braunstein an. Seit 1972 weht im Hause Habfast/Braunstein die blaue Schwedenflagge. "Und künftig wieder als Premiumflagge", unterstreicht der Balinger Geschäftsmann.
Anzeige
Anzeige

PROBE LESEN

Der ZAK bei Facebook