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Unser Bild zeigt (v.l.) Irmela Homrighausen, Albrecht Hormighausen, Heinz Schlumpberger, Willy Lutz, Alfons Mey und Helga Mey
Unser Bild zeigt (v.l.) Irmela Homrighausen, Albrecht Hormighausen, Heinz Schlumpberger, Willy Lutz, Alfons Mey und Helga Mey Foto: Daniel Seeburger.

Schömberg, 26.07.2004

Kein bequemer Ja-Sager

Albrecht Homrighausen geht, Alfons Mey kommt

24 Jahre lang leitete Albrecht Homrighausen die Schömberger Realschule. Gestern wurde der 64-jährige Pädagoge verabschiedet und sein Nachfolger Alfons Mey (59) in sein Amt eingesetzt.
Nicht nur die lokalpolitische und schulische Prominenz ließ es sich gestern Abend nicht nehmen, dem scheidenden Rektor adieu zu sagen. Auch die Schülerinnen und Schüler überraschten Albrecht Homrighausen mit einem unterhaltsamen Programm.

Begrüßt wurden die Gäste von Konrektor Bernd Niethammer, bevor Heinz Schlumpberger, Leiter des staatlichen Schulamts Balingen, Albrecht Homrighausen verabschiedete. Der scheidende Rektor habe nie zu den bequemen Ja-Sagern gehört sondern immer konstruktiv und kritisch mitgearbeitet. Schlumpberger verwies auf die "geschätzten menschlichen Qualitäten" von Homrighausen. Das habe ihm auch ermöglicht, seine berufliche Tätigkeit bis zum letzten Arbeitstag auszuführen. "Das ist durchaus nicht der Regelfall", so Schlumpberger.

Gleichzeitig setzte der Schulamtsleiter den neuen Rektor Alfons Mey in sein Amt ein. "Ihre Leistungen, ihre Arbeit und ihre Kompetenzen haben Anerkennung gefunden", sagte Heinz Schlumpberger und wies auf Meys Tätigkeit als Realschul-Lehrer in Balingen, Konrektor an der Realschule Meßstetten und kommissarischer Leiter dieser Schule während der Vakanz hin.

Von einer "Zäsur für die Realschule", sprach Schömbergs Bürgermeister Berthold Waizenegger. Homrighausen werde "eine Lücke hinterlassen, auch wenn die Nachfolge kompetent und gut geregelt ist". Als "Pädagoge aus Berufung" habe er sich immer für das Wohl der Schüler und der Schule eingesetzt. "Wir bedauern sehr, dass sie jetzt Abschied nehmen", führte Waizenegger aus, "für die Raumschaft war ihre Berufung ein Glücksfall". Dem neuen Rektor Alfons Mey bot Waizenegger eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit an.

Als "bescheiden, ehrlich, menschlich, fein gebildet und humorvoll", charakterisierte die Schuldekanin Ulrike Spähle den scheidenden Rektor.

Humorvoll-poetisch bedankten sich die Elternvertreter bei Albrecht Homrighausen. Sei beleuchteten in ihrem Vortrag die Stärken, aber auch die menschlichen Schwächen, die Homrighausen so sympathisch machen. Eines seiner Ziele für den Ruhestand sei es, die Alpen mit einem Muli zu überqueren, verriet die Elternvertreterin Cornelia Seifert. Als Geschenk überreichte sie dem scheidenden Rektor ein Steckenpferd als Muli-Ersatz, Proviant für die Alpen-Überquerung und eine 55-Cent-Briefmarke für eine Grußkarte aus Verona.

"Wir müssen Abschied nehmen, der Homi kommt nicht mehr", sang der Klassenchor der 5 a und sagte damit genau so wie der Schülerchor und die Instrumentalgruppe der Realschule musikalisch "Adieu".

Die Schule sei "die größte gesellschaftliche Veranstaltung unserer Kultur", meinte Heinz Schlumpberger - Albrecht Homrighausen leitete diese Veranstaltung 30 Jahre lang mit Bravour, Geist und sehr viel menschlicher Wärme.

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