Ösi-Bomber Roland Schlinger zeigte gestern im Testspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen keine gute Leistung
Ösi-Bomber Roland Schlinger zeigte gestern im Testspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen keine gute Leistung Foto: EIB / arc.

Balingen/Kronau, 30.01.2013

HBW verliert Testspiel gegen die Löwen

Bundesliga: Solides Comeback von Kapitän Wolfgang Strobel – Schwache zweite Hälfte

HBW verliert Testspiel gegen die Löwen
Für den Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten neigt sich die Vorbereitung auf die Rückrunde dem Ende zu. Nach dem Trainingslager steht heute Abend ein letztes Testspiel auf dem Programm.

Sonntagabend sind die Bundesligaspieler des HBW Balingen-Weilstetten vom Trainingslager zurückgekehrt. „Wir haben eine gute Mischung aus Belastung und Erholung gefunden“, berichtete HBW-Trainer Dr. Rolf Brack über den viertägigen Aufenthalt am Schliffkopf.

Dort setzte der Coach auch auf außergewöhnliche Trainingsinhalte, fuhr beispielsweise mit seiner Mannschaft zu einer Freiluft-Eisbahn. Neben Eisstockschießen war dort auch Go-Kart-Fahren angesagt – um den Teamgeist zu stärken. „Teambildende Maßnahmen sind ungeheuer wichtig. Der Geist vom Schliffkopf soll uns in der Rückrunde tragen“, so der Sportprofessor und fand lobende Worte für Athletiktrainer Stefan Hommel: „Er war durchgehend vor Ort und hat gute Arbeit geleistet.“ Besonders erfreulich war für Brack aber, dass er fast mit dem gesamten Kader die Vorbereitung bestreiten konnte. Bis auf Christoph Theuerkauf, der mit der Nationalmannschaft bei der WM in Spanien gefordert war, standen alle Spieler zur Verfügung. „Manuel Liniger und Roland Schlinger sind zwar etwas später angereist, aber ansonsten waren alle da. Das ist deutlich besser als in der Vergangenheit, wo immer viele Spieler gefehlt haben“, so der Dozent der Universität Stuttgart.

Viel Erholung gibt es im harten Programm zur Vorbereitung der restlichen Rückrunde nicht. Bereits gestern Abend teste der HBW bei den Rhein-Neckar Löwen den aktuellen Leistungsstand. „Für uns macht es Sinn ein Vorbereitungsspiel mit Wettkampfcharakter zu haben“, sagte HBW-Geschäftsführer Bernd Karrer im Vorfeld.

Zu einem Sieg hat es aber nicht gereicht. Mit 30:33 (21:18) unterlag der HBW in der Kronauer Mehrzweckhalle gegen die Löwen. Sein langersehntes Comeback gab dabei HBW-Kapitän Wolfgang Strobel. „Er hat eine solide Leistung abgeliefert“, bewertete Brack Strobel nach dem ersten Spiel seit seiner Verletzung. „Man merkt schon, dass er der Mannschaft in der Abwehr Stabilität gibt. Im Angriff hat er aber noch Probleme.“ Ein Tor erzielte Strobel gestern Abend. „Christoph Foth hat fünf Tore gemacht. Man merkt, dass er sich nicht so einfach aus der Mannschaft drängen lassen will“, so der Balinger Kommandogeber.

Insgesamt hatten die Schwaben nach der Führung zur Pause in der zweiten Halbzeit einige Probleme. „Ein Spieler nach dem anderen musste da raus“, berichtete Brack, nachdem sowohl Kai Häfner, Fabian Gutbrod, Benjamin Herth und auch Christoph Theuerkauf mit Problemen ausgewechselt werden mussten. „Außerdem stand Roland Schlinger völlig neben sich, hat in zehn Angriffen nur zwei Tore gemacht“, ärgerte sich der Balinger Trainer. „Wir hatten dann zum Schluss nur noch sieben Angriffsfähige Spieler und haben nur neun Tore in der zweiten Hälfte gemacht, während die Rhein-Neckar Löwen Gas gegeben haben“, bedauerte Brack


Rest-Rückrunde beginnt am 10. Februar

Nach einem Monat Vorbereitung beginnt für den HBW Balingen-Weilstetten mit dem Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt (10. Februar, 17.30 Uhr, SparkassenArena) wieder der Spielbetrieb in der Handball-Bundesliga. Und zwar mit einem fast kompletten Kader. Neben den beiden Langzeitverletzten Mario Vuglac und Sascha Ilitsch wird nach jetzigem Stand nur ein weiterer Balinger Spieler nicht mit von der Partie sein: Felix König unterzog sich vergangene Woche einer Leisten-OP, fällt gegen die SG fast sicher aus. „Wir gehen davon aus, dass er bis zum zweiten Spiel des Jahres wieder fit ist“, berichtet Trainer Dr. Rolf Brack. Dies bestreiten die „Gallier von der Alb“ beim TBV Lemgo (17. Februar, 17.30 Uhr, Lipperlandhalle).

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