Mit einem dezimierten Kader empfing der VfL Ostdorf am vergangenen Wochenende die HWB Winterlingen-Bitz – und konnte trotzdem den Erfolg aus dem Pokalspiel wiederholen. Winterlingen-Bitz ist damit mit zwei Niederlagen in Folge ins neue Jahr gestartet
Mit einem dezimierten Kader empfing der VfL Ostdorf am vergangenen Wochenende die HWB Winterlingen-Bitz – und konnte trotzdem den Erfolg aus dem Pokalspiel wiederholen. Winterlingen-Bitz ist damit mit zwei Niederlagen in Folge ins neue Jahr gestartet Foto: Moschkon.

Zollernalbkreis, 30.01.2013

Schömberg geht Puste aus

Handball-Bezirksliga: Klarer Sieg des VfL Ostdorf überrascht den Trainer

Schömberg geht Puste aus
Die HSG Rottweil führt weiterhin die Bezirksliga-Tabelle an. Am Wochenende gewann die HSG gegen den TV Weilstetten 2 und hält die Konkurrenz damit weiterhin auf Distanz.

Zumindest eine kleine Chance im Kampf um den Titel hat aber der Ex-Landesligist HSG Albstadt gewahrt. Bereits am vergangenen Freitag setzte sich die Mannschaft von Trainer Tobias Hilsenbeck mit 37:26 gegen die TG Schömberg durch.

Die Schwarz-Roten legten stark los und gingen über 4:0 mit 6:2 in Führung. „Wir haben einen guten Start erwischt“, lobte Hilsenbeck sein Team. Dann allerdings schwächelte die HSG in der Abwehr – und die kämpferischen Schömberger witterten ihre Chance. „Als wir in der Abwehr nicht mehr so konzentriert gearbeitet haben, konnte Schömberg beim 7:7 erstmals ausgleichen“, berichtete der Albstädter Kommandogeber. Er bat zur Extra-Besprechung an die Seitenlinie. Mit Erfolg. Die HSG fand wieder in die Spur, Keeper Tobias Exner musste in den letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte nur noch zwei Mal hinter sich greifen. Im zweiten Durchgang behielten die Albstädter dann die Oberhand. „Uns fehlt im Kader momentan einfach zur Zeit die Breite. Wir waren mit nur elf Spielern in Albstadt, in der zweiten Spielhälfte sind uns dann einfach der Atem und die Wechselmöglichkeiten ausgegangen“, konstatierte Schömbergs Trainer Tobias Moseler. Mit dem neunten Saisonsieg kletterten die Albstädter wieder auf den dritten Rang und haben derzeit fünf Punkte Rückstand auf den Primus HSG Rottweil.

Der Spitzenreiter kam am Samstag zu einem deutlichen 31:23-Erfolg über den TV Weil-stetten 2. „Meine Mannschaft war wirklich richtig gut, ich bin mehr als zufrieden“, sagte ein glücklicher HSG-Trainer Sigfried Katzmeier. Nach 30 Minuten führte seine Mannschaft bereits mit 19:10. „Unser großes Plus war unser Torhüter Thomas Krüger“, lobte Katzmeier seinen Keeper. Der wurde eingewechselt, als sich Helder Neto bereits nach zwei Minuten an der Hand verletzte und zeigte eine starke Leistung. Weniger erfolgreich waren die Torhüter des TVW. Im ersten Durchgang hatten die Rottweiler eine Trefferquote von 86 Prozent, nur drei von insgesamt 22 Versuchen gingen nicht ins Tor. „Das war wirklich gut. Eine solche Quote habe ich in über 20 Jahren als Trainer nicht erlebt“, so Katzmeier. Dieses Tempo konnte der Spitzenreiter im zweiten Durchgang dann zwar nicht mehr halten, doch der TVW 2 schaffte es auch nicht, den Vorsprung der Gastgeber aufzuholen. Die HSG verteidigte durch den Sieg die Tabellenführung, dahinter folgen der TV Spaichingen (29:26 gegen Talheim).

Im Tabellenmittelfeld wurde es zwischen dem VfL Ostdorf und der HWB Winterlingen-Bitz ernst. In der Vorwoche hatten die Ostdorfer bereits im Bezirkspokal einen Sieg verbuchen können, nun legte das Team von Trainer Markus Walter auch in der Liga nach – mit 32:24. „Ich muss sagen, ich war wirklich positiv von meiner Mannschaft überrascht“, resümierte der VfL-Coach nach dem sechsten Saisonsieg. „Wir haben im Moment wahrscheinlich das größte Krankenlazarett der Bezirksliga“, meinte der Kommandogeber der Blau-Gelben, der ohne Mittelmänner, eine geschwächte Abwehr und ohne Rückraumlinken ins Heimspiel ging. „Dass wir trotzdem doch so eindeutig gewonnen haben, hat mich auch ein wenig überrascht“, so Walter. Nach einer frühen Führung ließ Ostdorf etwas nach, legte dann aber auch in der zweiten Spielhälfte stark los und sorgte für die Vorentscheidung. „Winterlingen-Bitz hatte einfach nicht die spielerischen Mittel, um mitzuhalten“, lautete das Fazit des VfL-Trainers. Sein Gegenüber Marc Nolle sah das ähnlich. „Wir sind schlecht ins Spiel gestartet und haben uns dann nach einer kurzen Aufholjagd auch in der zweiten Halbzeit nicht gut präsentiert“, bedauerte der Kommandogeber der HWB den verpatzten Rückrundenstart. Kommende Woche gegen Talheim erhofft sich Nolle nun eine Trotzreaktion: „Wir müssen endlich aufwachen!“

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