Kultur und Tourismus
Sarah Petrasch ist neue Beauftragte in Hechingen
Hechingen, 19.07.2012
Sparen kann irgendwann auch mal kontraproduktiv werden. Die Stadt Hechingen hat jetzt den seit dem Ausscheiden von Sieglinde Lacher freigebliebenen Posten im Kulturbüro wieder besetzt. Die neue Hechinger Fachfrau für den Fremdenverkehr, die 31-jährige Kulturwissenschaftlerin Sarah Petrasch, arbeitet jeweils zur Hälfte ihrer 100-Prozent-Stelle für den Tourismus und für die Kultur. Bei Letzterem besteht ihre Arbeit schwerpunktmäßig in der Organisation der Veranstaltungen im „Museum“ und der Vertretung von Kulturreferentin Sylvia Sanktjohanser.
Geplant ist derzeit, dass sich die neue Kraft in der Neustraßen-Niederlassung der Stadtverwaltung an den Vormittagen dem Tourismus widmet, und die Nachmittage der Kultur gehören.
Aber das kann sich auch noch ändern: Sarah Petrasch hatte gestern ihren ersten Arbeitstag bei der Stadt Hechingen, und da muss nun wirklich nicht schon alles festgeklopft werden. Die Praxis werde zeigen, wie die beiden Bereiche zu regeln seien, sagt sie.
Am Vormittag des ersten Tages war erst einmal Geschäftsübergabe angesagt: Diana Chiaramonte, die über viele Jahre hinweg den Fremdenverkehr der Zol-lernstadt gemanagt und nun eine neue Herausforderung gesucht und gefunden hat, machte ihre Nachfolgerin mit ihren breit gefächerten Aufgaben vertraut.
Ihre Vorgängerin habe sehr gute Arbeit geleistet, ließ die neue Tourismus-Expertin unsere Zeitung wissen. Ihr erstes Ziel ist es denn auch, die hohen Standards aufrecht zu erhalten. Was dann alles noch zusätzlich kommen kann, wird sich weisen. Am ersten Tag will sich Sarah Petrasch nicht gleich zu weit aus dem Fenster lehnen. Keinen Zweifel lässt sie allerdings daran, dass sie sich sehr auf die neue Stelle in Hechingen freut. Die Zollernstadt hat die in Gomaringen aufgewachsene und jetzt in Neufra wohnende Kulturwissenschaftlerin zwar schon gekannt. Im Zuge der Bewerbung auf die Tourismus-Stelle hat sie sich aber noch mal ganz genau umgeschaut. Das Fazit: „Hechingen ist wunderschön und hat sehr viel zu bieten. Es gibt sehr viele Gründe herzukommen.“
Die Burg Hohenzollern und das Römische Freilichtmuseum Stein nennt sie dabei im selben Atemzug – Gerd Schollian wird sich mächtig drüber freuen. Einen festen Abendtermin hat Sarah Petrasch in dieser Woche auch schon: Am Donnerstag stellt sie sich im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats vor
