Luftiges NITTA als Herzstück

Baubeginn Frühjahr 2013 – Fertigstellung 2014 – Motor für Innenentwicklung

Luftiges NITTA als Herzstück

Albstadt-Tailfingen, 14.07.2012 von Holger Much

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Es wird leicht, luftig und hell – das NITTA, Herzstück und Motor für die Tailfinger Innenentwicklung. Im Maschenmuseum ist der Siegerentwurf zu sehen. Kommenden Donnerstag entscheidet der Gemeinderat.

Alles in allem über vier Millionen Euro wird in das Großprojekt NITTA gesteckt werden. Die Zuschüsse, vorwiegend aus EU-Mitteln, liegen deutlich über zwei Millionen Euro. Allein der Bau selbst wird weit über zwei Millionen Euro kosten. Baubeginn wird voraussichtlich bereits im Frühjahr 2013 sein. In Betrieb soll das NITTA laut momentaner Planung tatsächlich bereits 2014 sein.

Dies sind die momentan wichtigsten Zahlen und Daten rund um das Konzept NITTA. Wie das „Netzwerkzentrum Innovation und Technische Textilien Albstadt“ letztlich aussehen und architektonisch funktionieren soll, hat der von der Stadt Albstadt initiierte Architektur-Wettbewerb unter sechs Arbeitsgemeinschaften zwischen Albstadt und Hamburg entschieden: Die Entscheidung des vielköpfigen Preisgerichtes (wir berichteten am Montag) fiel einstimmig auf den Plan der Arbeitsgemeinschaft Dietrich Roth, Karl-Eugen Maute und Rainer Kraut aus Albstadt.

Überzeugt hat hier zunächst, dass das zugrunde liegende Konzept der Kommunikation nach allen Seiten hier hervorragend umgesetzt worden ist. Denn was wäre ein Netzwerkzentrum ohne Kommunikation? Der elegante Gesamtkomplex wirkt durch seinen großflächigen Einsatz von strukturierten Glasfronten schwebend und leicht. Er ist wiederum in vier mit einem ebenfalls gläsernen Gang verbundene Baukörper aufgeteilt und lädt zum Hereinschauen und Hereinkommen, zum Hinausschauen und zum Blickkontakt von einem Arbeitsplatz zum anderen ein.

Die Aufteilung ist folgende: Im ersten, der Bauernscheuer und der Innenstadt zugewandte Bau findet der bewusst öffentliche Aspekt des NITTA seinen Platz. Hier wird Platz für öffentliche Veranstaltungen sein, sowie für die VR-Technik, die „Virtual Reality“, die hier in engster Kooperation mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen eingerichtet wird. Seit einigen Jahren wird im VR-Labor der Hochschule an der zukunftsweisenden, innovativen – und für Unternehmen vergleichsweise auch kostengünstige – Technik gearbeitet, wie im virtuellen Raum sowohl Textilien wie auch Maschinen entwickelt werden können.

Die drei weiteren Gebäude Richtung Heutalstraße hoch werden dann die Räume beherbergen, in denen die Existenzgründer rund um das große Thema der Technischen Textilien ihre Arbeitsbereiche finden. In kreativer Nähe zu Hochschule und Groz-Beckert, genau so wie in kreativer Nähe zueinander können sie hier ihre Ideen entwickeln.

Vor allem aber, dessen waren sich die Juroren einig, entstehe hier etwas gänzlich Neues, das in seiner Einzigartigkeit damit auch symbolisch hervorragend zu dem Aufbruchsprojekt und erhofften Motor für eine Innenentwicklung von Tailfingen passen würde

Bis auf den letzten Platz, der den Gedanken der Vernetzung nicht wirklich berücksichtigte, seien alle Vorschläge auf einem unglaublich hohen Niveau gewesen, sagt Albstadts Wirtschaftsförderer Andreas Hödl. Einen hervorragenden zweiten Platz machte der beeindruckende Entwurf des Hamburg-Albstädter Architekturbüros „Fusi &Ammann“ (siehe Foto rechts unten). Platz drei belegte die von bunten Farben belebte Fassade von „Reichert & Staiger“ (Foto oben rechts).

Auf Rang vier steht der Entwurf von „Riehle & Assoziierte“. Zu „heftig“ war dem Preisgericht der viergeschossige Bau der Albstädter „Haller, Bitzer, Rau“, der auf Platz fünf landete. Und Rang sechs ging an den Bau der Arbeitsgemeinschaft „Mehrmann und Binder“, der nur zwei Drittel der geforderten Raumgröße erreicht. Am Donnerstag, 19. Juli, entscheidet der Gemeinderat über die Konzeption.


Die EULE fördert den Bau des Tailfinger NITTA

EULE: Das NITTA ist ein so genanntes EULE-Projekt. „Eule“ ist hier die sinnige Abkürzung für „EU-Leuchtturmprojekte“. Sprich, es gibt von der Europäischen Union Geld für Projekte und Konzepte, die wie ein „Leuchtturm“, sprich als herausragender Solitär, positiv auffallen und anderen den Weg weisen.

Zwei Millionen: Über zwei Millionen Euro, informiert Regierungsdirektor Werner Fees, der beim RP Tübingen für die Bewilligung der Mittel zuständig ist, würden für das Tailfinger NITTA aus den entsprechenden Töpfen fließen.

Hallo Gemeinderat!

Der ansprechende Entwurf von Rot, Maute und Kraut darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass da leichter Hand (wegen < 2 Mio € Zuschüssen?!) aber doch hoffentlich nicht leichtfertig ein Gebäudekomplex an den westlichen City-Eingang gebaut wird, dessen zukünftige Bestimmung durchaus noch in den Sternen steht! Es ist ebenso erstaunlich wie Besorgnis erregend, dass so viel Geld verbaggert und verbaut wird für eine eben erst gegründete Einrichtung, von der noch niemand sagen kann, ob sie wirklich erfolgreich sein wird.

NITTA gehört nochmal auf den Prüfstand. Da ist der Gemeinderat gefragt!
Anni Berta Zeh am 16.07.2012 22:25:14

Antwort auf Hallo Gemeinderat!

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Pro Nitta am 17.07.2012 20:26:30

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Das ist exakt meine Befürchtung. Man gibt (fremdes) Geld aus, weil einem nichts besseres einfällt. @Pro Nitta, haben Sie übersehen, dass hier nicht nur Zuschüsse aus europäischen Fördertöpfen verbaggert werden soll? NITTA ist mit erheblichen Folgekosten verbunden, die dann von der Stadt zu tragen sind. So schön der ausgewählte Entwurf auch ist, damit wird der westliche Zugang zur Tailfinger City verbaut, ohne dass damit eine Belebung der Innenstadt verbunden wäre. Beides, meine ich, sollte der Gemeinderat schon nochmal bedenken.
Anni Berta Zeh am 17.07.2012 21:20:55

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Hier werden 2 Millionen in den Wind geschossen , man könnte dieses Geld auch gut verwenden um Tailfingen als Einkaufzentrum wieder zu beleben , was hab ich von der NITTA wenn ich 2 km laufen muss bis zum nächsten Einkaufshaus , ich finde das pure Verschwendung.
Petra Grundstein am 19.07.2012 10:30:46

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da stimme ich zu tailfingen stirbt aus leute müller schlecker bäcker klaiber netto sity cadi usw alles geht nach ebingen tailfingen entwickelt sich so langsam nach hoberg oder onstmettingen es stirbt alles aus und das sagen 70% von ganz tailfingen
stefan Schien am 19.07.2012 23:40:07

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Pro nitta am 17.07.2012 21:38:42

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@Pro Nitta, von NITTA kann noch niemand mit Gewissheit sagen, ob's überhaupt ein Erfolg wird. Auf dieser unsicheren Basis so viel Geld fürs Domizil der potenziellen Fehlgeburt auszugeben, zeugt nicht von ausreichend großem Verantwortungsbewußtsein. Das ist der eine Punkt.

Der andere ist, dass dieser markante Platz am Rand der Kernstadt dringend eine die Stadtbevölkerung zur Nutzung einladende Bebauung bräuchte. Das ist kein einfaches Vorhaben, denn weder die Pauluskirche, noch das Seniorenzentrum auf der anderen Seite des Bauernscheuer-Platzes vertragen da x-beliebigen Klamauk. NITTA generiert nun aber halt auch kein Leben und keine Attraktivität für die Bevölkerung. Die NITTA-Leute werden morgens zur Arbeit kommen und abends wieder wegfahren. Sie werden nichts dazu beitragen, abgesehen von einem möglichen Pausen-Snack, dass auf der Bauernscheuer Leben pulsiert. Damit ist dann eine städtebauliche Chance für Tailfingen vertan.
Anni Berta Zeh am 17.07.2012 21:59:36

Antwort auf Antwort auf .... auf Antwort auf Hallo Gemeinderat!


NITTA Industries Europe GmbH

www.nitta.de/


Nitta ist ein innovativer Global Player im Bereich Antriebsriemen und Transportbänder

Bitte um Aufklärung? Werden inTailfingen tatsächlich Riemen und Bäder gefertigt?

Oder was steckt hinter "Nitta". Bin jetzt etwas verunsichert . . . *schelmischlach*

Benjamin Knopf am 19.07.2012 15:17:33

Hallo Gemeinderat!

Nitta Industries Europe GmbH

Nitta ist ein innovativer Global Player im Bereich Antriebsriemen und Transportbänder.

Die Belts Poly (Polyamidflachriemen), SE-Belts (Endlos-Riemen), PolySprint-Belts (Maschinen- bänder), CFTG-Belts (Aramidflachriemen) und die dazu passenden Endverbindungsgeräte vereinigen höchste Qualitätsstandards mit modernen, in- novativen Materialien und Herstellungs- methoden. WAS SOLLEN WIR MIT SOWAS????? ich muss nach Ebingen fahren für ein paar schuhe oder eine Hose zahle für mich und meinen Sohn hin u. zurück 8.60 € die schuhe oder die hose kosten 10 € da habe ich mehr geld für Bus ausgegeben als die Hose wert ist , der Gemeinderat sollte mal einsichtiger sein und was für die älteren Bürger und solche die kein Auto haben rücksicht nehmen . Tailfingen brauch mehr Einkaufsmöglichkeiten in Ebingen geht alles nur Tailfingen , Onstmettingen , Truchtelfingen , gar nichts.
Petra Grundstein am 21.07.2012 12:49:20
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