Zimmerner Wasserleitung soll saniert werden

Gemeinde erhält voraussichtlich Zuschuss vom Regierungspräsidium

20.03.2002 von Hubert Eggert

Für die Wasserversorgung Zimmern, die als Betrieb gewerblicher Art geführt wird, hat die WIBERA aus Stuttgart, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2000 erstellt.
Das Wirtschaftsjahr 2000 schließt mit einem Verlust in Höhe von 22 425 Mark ab. Im Vorjahr betrug der Verlust 6330 Mark. Das rückläufige Ergebnis war hauptsächlich mit höheren Materialaufwendungen zu begründen. Diese nahmen um 28 000 Mark, vor allem in Folge zugenommener Erhaltungsaufwendungen des Wasserleitungsnetzes zu. Das durch Gemeinderatsbeschluss festgesetzte Stammkapital beträgt 150 000 Mark.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2000 wird wie folgt festgesetzt: Bilanzsumme 1 530 993 Mark. Davon fallen auf die Aktivseite auf das Anlagevermögen 1 447 552 Mark, auf das Umlaufvermögen 83 441 Mark.

Passiva

Auf die Passivseite entfallen Eigenkapital 513 566 Mark, die empfangenden Ertragszuschüsse 126 196 Mark, Rückstellungen 12 100 Mark, Verbindlichkeiten 879 131 Mark, Jahresverlust 22 425 Mark. Summe der Erträge 132 556 Mark, Summe der Aufwendungen 154 982 Mark. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Jahresrechnung in der vorgelegten Form.

Der Erfolgsplan für die Wasserversorgung schließt ab in Erträgen und Aufwendungen mit 80 100 Euro. Die größte Einnahmeposition stellt dabei mit rund 36 Prozent Anteil die Wasserlieferung an Tarifabnehmer dar, welche mit 28 900 Mark veranschlagt ist. Ein weiterer größerer Einnahmeposten im Erfolgsplan der Wasserversorgung sind die Dividendenerträge aus EnBW Aktien mit veranschlagten 20 550 Euro. Auf der Ausgabenseite stellt der größte Ausgabeposten die Unterhaltung des Wasserleitungsnetzes mit 21 200 Euro dar sowie der Fremdwasserbezug vom Wasserversorgungszweckverband am Oberen Neckar mit 19 600 Euro, die Zinsen für Kassenkredite mit voraussichtlich 10 000 Euro und die Position der Abschreibungen mit 19 000 Euro.

Die fehlenden Mittel von 24 300 Euro werden durch Ausgaben des Vermögensplanes der Wasserversorgung abgedeckt. Der Vermögensplan schließt ab in Einnahmen und Ausgaben mit je 138 300 Euro. Im Haushaltsjahr 2002 ist dabei die Sanierung der Wasserleitung in der Vaihingerhofstraße mit einem Aufwand von voraussichtlich 104 000 Euro vorgesehen.

Zuschuss

Mit Antrag wurde eine Bezuschussung beim Regierungspräsidium Tübingen gestellt mit voraussichtlicher Zuschusshöhe von 32 000 Euro oder rund 30 Prozent. Zum Ausgleich des Vermögensplanes ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 86 300 Euro vorgesehen und für Tilgung bestehender Kredite ein Betrag von 5200 Euro. Der Zimmerner Gemeinderat stimmte einmütig zu.