ZAK-Aktion: Die kleine Erna ist wohlauf
Zollernalbkreis, 07.07.2012 von Daniel Seeburger
Weit über 170 000 Euro haben unsere Leser bei der ZAK-Weihnachtsaktion für eine neuartige so genannte Antikörper-Therapie an der Universitäts-Kinderklinik in Tübingen gespendet. Damit wurde unter anderem eine Therapie für die kleine Erna (4) aus Rohrdorf möglich. Andere Behandlungsmethoden waren bei ihr nicht erfolgreich und die vom Tübinger Professor Rupert Handgretinger entwickelte Antikörper-Therapie war die letzte Chance für das kleine Mädchen.
Die Antikörper haben bei Erna gut angeschlagen, dem kleinen Mädchen geht es sehr gut. In der vergangenen Woche besuchte sie mit ihren Eltern ein Wochenende lang die „Freizeit für Familien mit einem krebskranken Kind“, die vom Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen angeboten war.
Ende Mai wurde eine weitere Knochenmarkpunktion, 100 Tage nach der letzten Knochenmarktransplantation, vorgenommen. Denn nur im Knochenmark lässt sich Leukämie sicher nachweisen. Ernas Eltern waren beunruhigt, nachdem das Blutbild der Vierjährigen nicht mehr ganz so gut war. Nach stundenlangem, bangen Warten konnten die Ärzte Entwarnung geben. „Das Knochenmark ist absolut sauber und alles ist in Ordnung“, schreibt Ernas Vater Axel A. Brunner im facebook-account „Hilfe für die kleine Erna“. Die Spendenaktionen für die weitere Herstellung von Antikörpern laufen weiter, damit auch anderen schwerstkranken Kindern geholfen werden kann
