Multikulturelles Dorf im Hof

Achtes Fest der Kulturen – gelebte und erlebte Integration sowie bunte Vielfalt

Albstadt-Ebingen, 02.07.2012 von Bianka Roith

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Auch beim achten „Fest der Kulturen“ im idyllischen Ebinger Hof gewann man den Eindruck, die Welt sei zu Gast mit allen ihren Kulturen und Nationalitäten. Zahllose Besucher erlebt eine bunte Vielfalt.

Das Fest der Kulturen gehört schon längst zu den beliebtesten Sommerfesten in Albstadt. Im Mittelpunkt steht stets die Begegnung der Menschen unterschiedlicher Kulturen und das gegenseitige Verständnis – über alle kulturellen Unterschiede und Grenzen hinweg. Mit den Ständen und Pavillons wird ein multikulturelles Dorf aufgebaut.

Internationale Musik und Tänze, Handwerk, Mitmachangebote, Speisen aus aller Welt und ein großes Kinderprogramm laden die Besucher auch dieses Jahr wieder zu einer Reise rund um den Erdball ein.

Nachdem vergangenes Jahr das Fest verschoben wurde, ist es jetzt wieder auf den angestammten Platz zurückgekehrt: den letzten Samstag im Juni. „Warum in die Ferne schweifen, wenn es Begegnungen der Kulturen direkt vor der Haustüre gibt?“, formulierte Albstadts Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow sichtlich entspannt.

Denn es ist wieder gelungen, ein tolles, farbenfrohes Fest auf die Beine zu stellen – unter der Regie des Kulturamts und mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vom internationalen Frauentreff, dem Kräuterkasten-Team und vielen Organisationen. Durchs Programm führte Solange Fischer-Bernardino.

Für internationales Flair sorgten in einem bunten Programm laotische Tänze, Flamenco-Vorführungen, klassischer indischer Tanz, orientalische Tänze, Bands aus der Region und vieles mehr. Kunsthandwerker präsentierten wieder die Kunst aus ihrer Heimat und die kleinen Besucher konnten die bunte Vielfalt der Welt erleben, zum Beispiel beim Fliesen bemalen, Haare flechten oder Runen zeichnen. Natürlich konnte man auch kulinarisch über den Gartenzaun schauen und Leckereien, Speisen und Getränke, aus anderen, fernen Ländern entdecken. Angeboten wurden zum Beispiel tamilische Köstlichkeiten, Speisen aus Bulgarien, der Türkei, Brasilien und Syrien.

Erlös fließt gutem Zweck im afrikanischen Bisoro zu

Tradition: Schon seit 2005 kommt der Erlös des Festes der Kulturen traditionell Projekte zugute, mit denen speziell die Lebenssituation von Frauen in aller Welt verbessert werden soll.

Nach Bisoro: Dieses Jahr geht das Geld des Festes nach Bisoro in Burundi (Afrika), für das die Stadt Albstadt eine Patenschaft übernommen hat. Der Erlös kommt dem Bau von Schulen und Bewässerungsanlagen zugute.

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