Naturparadies am Atlantik

ZAK-Leserreise zu den Kanalinseln Jersey – Sark – Guernsey

Naturparadies am Atlantik

Zollernalbkreis, 23.06.2012

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Mit großen Erwartungen starten die ZAK-Reiseteilnehmer von Stuttgart zum Direktflug nach St. Helier, der Hauptstadt von Jersey.

Reiseleiter Rudi, ein Österreicher, der schon lange auf der Insel lebt, nimmt die Gruppe am Flughafen in Empfang. Mit dem Viersterne-Hotel „Pomme-d´Or“ hatte der Reiseveranstalter Globalis-Erlebnisreisen eine sehr gute Wahl getroffen; nicht nur wegen der zentralen Lage sondern wegen der excellenten Küche, die keine Wünsche offen läßt. Der kulinarische Höhepunkt ist zweifellos das fulminante Meeresfrüchte-Buffet. Der Ausflugstag am nächsten Morgen beginnt mit einem Besuch der St. Matthew`s-Kirche. Die außergewöhnlichen Skulpturen aus Glas strahlen eine besondere Faszination aus. Der herrliche Cottage-Garten von Mrs. Quérée mit seinen über 2000 Blumen- und Pflanzenarten ist ein beeindruckendes Naturerlebnis. Die Austern-Verkostung direkt an der Atlantik-Küste ist als kulinarische Einlage sehr willkommen. Eine herrliche Orchideenzucht und die prächtige Parkanlage des Manor Herrenhauses bilden am ersten Tag den Abschluss. Nach einem kurzen Bummel durch die Fußgängerzone und die Markthallen mit einem reichhaltigen Fischangebot setzt die Gruppe am nächsten Morgen mit Amphibienfahrzeugen zum Elizabeth Castle über. Die riesige Inselfestung aus dem 16. Jahrhundert war Wohnsitz des Gouverneurs. Eine imposante Klippenwanderung endet bei Cream Tea im Cafe „Prince of Wales“.

Bei der Ganztagestour in den Nordwesten wird der Kulthügel von La Hougue Bie – das älteste Bauwerk auf den Kanalinseln – besichtigt. Der Hügel wurde in der Jungsteinzeit um 3500 v. Chr. aufgeschüttet. Besonders beeindruckend ist das im Jahr 1924 entdeckte 22 m lange Ganggrab. Auf einer Lavendelfarm erklärt der Besitzer voller Stolz die Herstellung von Lavendelöl. Von den Zinnen des Mont Orgueil Castle genießt man einen herrlichen Rundblick auf die Insel und den Atlantik.

Nach einer etwas stürmischen Überfahrt mit einer Fähre kommt die Gruppe im Hafen der Insel Sark an. Mit einer Pferdekutsche erreicht man die herrlichen Gärten der Seigneurie. Seit 1730 bis heute wohnt der jeweilige Seigneur (Herr von Sark) im imposanten Herrenhaus. Für die „Wanderer“ bietet sich ein Spaziergang zur Insel „Little Sark“ an. Auch bei der Rückfahrt mit der Fähre nach Jersey haben einige Teilnehmer leichte Probleme mit der unruhigen See.

Den Relikten aus der Besatzungszeit der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg begegnet man immer wieder auf der Insel. Die „Jersey War Tunnels“ – ein riesiges unterirdisches Militär-Krankenhaus original möbliert sowie die Bunker- und Festungsanlagen legen Zeugnis ab von diesem unrühmlichen Kapitel der deutschen Vergangenheit.

Der Besuch eines Weinguts mit Führung und Weinprobe bildet den Abschluss dieses Ausflugstags.

Bisher vom Wetter verwöhnt lernt man bei der Rundfahrt auf der Insel Guernsey am letzten Tag leider den Wettergott von seiner schlechten Seite kennen. Für den kurzen Spaziergang durch St. Peter Port, der Inselhauptstadt, wird eine kurze Regenpause genutzt. Der nächste Vormittag bietet Gelegenheit für einen Bummel durch St. Hellier und letzte Einkäufe. Nach einem angenehmen Flug landet die Gruppe am Abend sicher auf dem Flughafen in Echterdingen. Der sehr bequeme Reisebus von Eis-sler-Tours mit Fahrer Uwe Geitlinger bringt die ZAK-Reisegruppe wieder zurück.

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