Kunterbuntes aus aller Welt
Vorbereitungen für das achte „Fest der Kulturen“ im Ebinger Hof laufen auf vollen Touren
Albstadt-Ebingen, 20.06.2012 von Nils Horst
Bunt und farbig soll es sein. Auch die Flyer und Plakate zeigen es: Die Vorfreude auf das „Fest der Kulturen“ ist dem Organisationsteam anzumerken. Beim gestrigen Pressetermin haben sie die Plakate hochgehalten. Bei der achten Auflage am 30. Juni geben Bürger Albstadts und der Region einen spannenden Einblick in verschiedene Kulturen, um zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beizutragen. Erstmals ist auch das städtische Kulturamt mit dabei. „Wir haben die Aufgabe gerne angenommen. Jede Kultur bereichert Albstadt“, sagt Kulturamtschef Martin Roscher.
Das Programm bietet, da sind sich die Organisatoren sicher, in diesem Jahr wieder für jeden Besucher das Passende, egal ob Groß oder Klein. Musik und Tänze kommen beispielsweise aus Spanien, Laos, Kolumbien, Deutschland, Indien und der Türkei. Eben Musik aus verschiedenen Ländern der Erde. Dazu zählt auch das Trommelprojekt „Tschakabum“, das afrikanische Fest-Rhythmen zeigt.
Einer der Höhepunkte des Festes ist der Auftritt des Gamelan-Orchesters. Gamelan ist traditionelle indonesische Musik, die zu besonderen Anlässen gespielt wird. „Auftritte solcher Ensembles sind selten in der Region“, sagt Sigrid Meller vom „Internationalen Frauentreff Albstadt“. Sie ist stolz, dass es ihr gelungen ist, diese Gruppe für das Fest zu engagieren. Los geht es um 12 Uhr, dann können Besucher Köstlichkeiten aus aller Welt probieren. Dieses Jahr gibt es auch serbisches Essen. „Wir versuchen jedes Jahr neue kulinarische Angebote zu haben“, sagt Sigrid Meller. Vielfältig und bunt präsentieren sich die einzelnen Stände. Neben Schmuck und Kunsthandwerk gibt es Thai-Massagen und Hennamalerei. Wer will, kann sich seine Haare flechten lassen oder bei einer Häkelaktion mitmachen. Die offizielle Eröffnung des multikulturellen Miteinanders ist um 13.30 Uhr. Danach gibt es Bühnenprogramm nonstop bis 22 Uhr. In diesem Jahr geht der Erlös des Fests der Kulturen an die Initiative „Alphabetisierung von Frauen in Bisoro“ und an das Fraueninformationszentrum (FIZ) des Diakonischen Werks in Stuttgart.
