Wer setzt sich durch?

Fußball-Relegationsspiele: Nervenstärke ist gefragt

Wer setzt sich durch?

Zollernalbkreis, 15.06.2012 von Michael Schneider

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Das Ende naht. Am Sonntag fallen im Fußball-Bezirk die letzten Entscheidungen. In der Relegation kämpfen in Zillhausen, Tieringen und Onstmettingen sechs Teams um den Aufstieg respektive Ligaverbleib.

Um die Zugehörigkeit im Bezirksoberhaus geht es am Sonntag ab 17 Uhr in Zillhausen. Hier stehen sich Bezirksligist SV Heinstetten und A 2-Vizemeister FC Steinhofen gegenüber. Während Heinstetten nach dem regulären Rundenende am vergangenen Wochenende pausieren konnte, hatte es Steinhofen im Aufstiegsspiel mit dem SV Rosenfeld zu tun. Der FC gewann mit 2:1 und qualifizierte sich so für die Relegation zur Bezirksliga. „Wir hatten die klareren Chancen und haben verdient gewonnen“, meinte Steinhofens Coach Paolo Gallinaro nach der Partie. Gallinaro ist erst seit dieser Saison Übungsleiter des FC und setzt schon jetzt neue Maßstäbe. Mit einem Erfolg gegen Heinstetten würde Steinhofen erstmals in seiner Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufzusteigen. Der SVH wurde hier in der abgelaufenen Runde 13., was Gallinaro gewissen Respekt abnötigt. „Die Heinstetter sind sehr erfahren im Abstiegskampf. Wir gehen ohne Druck in die Partie, werden uns aber nicht zurückhalten.“ Was Gallinaro damit meint, erklärt er im nächsten Atemzug: „Wenn wir unser Spiel machen, dann gewinnen wir auch. Leider haben wir aktuell ein paar Verletzte.“

In Tieringen geht es am Sonntag ab 14 um die Qualifikation zur kommenden Kreisliga A 1-Spielzeit. Die TG Schömberg und Türkspor Winterlingen treffen aufeinander. Nachdem die Winterlinger im Aufstiegsspiel gegen den TSV Frommern 2 einen 6:3-Kantersieg feierten, geht Coach Ahmet Konak frohen Mutes in die Relegation. „Wir haben gegen Frommern den ersten Schritt getan. Gegen Schömberg wollen wir den zweiten machen. Und wenn wir so spielen, wie gegen Frommern, dann schlagen wir auch Schömberg.“ Wie er das schaffen will, weiß Konak genau. „Unsere Stärken liegen in der Offensive. Aber gegen Frommern waren wir auch defensiv nicht so schlecht. Ich war mit allen Mannschaftsteilen zufrieden.“ Dabei musste Winterlingen im Aufstiegsspiel einen frühen 0:1-Rückstand verkraften. Doch während Frommern fortan defensiv stand, sich auf Konterfußball beschränkte und sein Heil in langen Bällen suchte, kontrollierte Türkspor den Ball und spielte sich solide durch das Mittelfeld. Zur Halbzeit stand es 2:2, im zweiten Durchgang gab es für Winterlingen dann kein Halten mehr.

Ebenfalls um 14 Uhr duellieren sich in Onstmettingen der SV Heiligenzimmern und die SGM Hart/Owingen um den letzten noch zu vergebenden Startplatz in der Kreisliga A 2. Hart/Owingen schaffte den Sprung in die finale Begegnung dank seiner Nervenstärke. Im Aufstiegsspiel gegen den TSV Stetten/Hechingen musste die SGM nämlich besonders lange zittern, erst nach Elfmeterschießen mit 6:4. Dabei spielte Hart/Owingen nach einer gelb-roten Karte für Stetten/Hechingen inklusive Verlängerung 40 Minuten in Überzahl, ohne aber zu einer nennenswerten Dominanz zu gelangen.

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