Skater sind unterfordert

Förderverein hofft seit vier Jahren vergeblich auf modernen Übungspark

Skater sind unterfordert

Albstadt-Ebingen, 06.06.2012 von Dagmar Stuhrmann

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Der Skateplatz beim Stadion reicht für ein ernsthaftes Training nicht aus. Seit vier Jahren kämpft der Förderverein ALB-X deshalb für eine neue anspruchsvolle Anlage. Bislang jedoch ohne Erfolg.

„Wir werden immer wieder aufs Neue vertröstet und stoßen mit unserem Anliegen auf taube Ohren“, sagt Holger Türk, Vorsitzender des Fördervereins Skatepark Albstadt. „Mit Erstaunen und Befremden“ haben die BMX-, Dirtbike-, Skateboard-, Inline- und Scooter-Fahrer nun vor kurzem vernommen, dass die Stadt Albstadt für rund 30 000 Euro einen neuen Beach-Soccer-Platz anlegen will. Der Grund: Auf dem alten haben sich, wie berichtet, Sandbienen eingenistet. „Und was ist mit uns?“, fragt Holger Türk. „Seit 2007 bitten wir in gleichbleibendem Bemühen händeringend die Stadt Albstadt um einen qualitätsvollen, guten, anspruchsvollen Skatepark, da der vorhandene beim ehemaligen Ebinger Freibad viel zu klein und mit den falschen Geräten ausgestattet ist.“ Ein „richtiges Training“ sei auf der bisherigen Anlage unmöglich und obendrein für die Jugendlichen risikobehaftet.

Optimal wäre stattdessen nach Ansicht der überwiegend jugendlichen Nutzer ein Beton-Skatepark, wie er zum Beispiel in Tuttlingen zu finden ist und wie er auch der „Sportstadt Albstadt“ gut zu Gesichte stehen würde. „Das, was wir hier zur Verfügung haben“, sagt einer der jungen BMX-Fahrer, „ist ein besserer Spielplatz. Ein Trainingsplatz müsste anders aussehen.“ Mehr und bessere Geräte, die den Fahrern gerecht werden, ein größeres Gelände – darauf hoffen die jungen Sportler.

„Tatsache ist, dass es in Albstadt eine große Gemeinde von sicher mehr als hundert BMX- und Skateboardfahrern, Inlinern und Dirtbikern gibt“, erklärt Holger Türk. Der Bedarf für einen neuen Platz ist also da. Die betroffenen Jugendlichen sagen: „Wir wünschen uns einen Platz, der zentral in Ebingen liegt und von allen Fahrern aus den Stadtteilen zu erreichen ist.“

Bis dato allerdings scheint das Vorhaben in erster Linie an den Kosten zu scheitern. „Dabei könnte ein neuer Park schon längst bezahlt sein, wenn man nicht so lange warten würde“, meint Lisa Türk, die Frau des ALB-X-Vorsitzenden.

Mit der Zusammenarbeit mit dem Albstädter Betriebsamt ist Holger Türk im übrigen zufrieden. Die Wege seien kurz, anstehende Arbeiten würden unverzüglich erledigt. „Das ist nicht das Problem“, sagt der ALB-X-Vorsitzende.

Die Jugendlichen sehen sich durch die ungenügenden Trainingsmöglichkeiten in ihrer sportlichen Entfaltung gebremst. „Auf dem alten Platz haben wir keine Chance, uns weiterzuentwickeln.“ Das Areal sei einfach zu klein, die Geräte seien keine Herausforderung für die jungen Nutzer. Ob Mini-Ramp, Funbox, Pyramide, Rail oder Banks: „Zu langweilig“, lautet ihr Urteil, was die zur Verfügung stehenden Geräte angeht. „Es gibt von allem zu wenig, und das, was da ist, ist zu klein“, fasst Holger Türk die Kritikpunkte zusammen. Auch mit Blick auf die Förderung sozialer Kontakte, die Heimatbindung und eine sinnvolle Jugendarbeit wäre ein neuer Skatepark aus Sicht des Vereinsvorstands mehr als wünschenswert.

ALB-X: Von der Initiative zum Verein

Startschuss: Im Frühjahr 2008 gründete sich die „Initiative ALB-X“. Mit dem erklärten Ziel, einen neuen Skatepark in Albstadt einzurichten, der ein ernsthaftes Training ermöglicht. Der bisherige Skateplatz kann diesen Anspruch nicht erfüllen. Im Mai 2009 wurde aus der Initiative ein Förderverein. Der Idealfall wäre aus Sicht der Skater ein Betonpark, der zwar aufwendig zu realisieren wäre, aber kaum Folgekosten verursachen würde.

Platz für Nischen: Die Stadt Albstadt, die sich als Sportstadt versteht, benötigt nach Ansicht des Fördervereins nicht nur Möglichkeiten für Breitensportler, sondern auch für die Ausübung von Fun- und Extremsportarten, die seit Jahren extremem Wachstum unterliegen.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Vereins: www.alb-x.info

Hoffnung aufgegeben

Ich habe ja die Hoffnung auf eine sinnvolle Erweiterung des Platzes schon seit Jahren aufgegeben.

Das "lustige" an der ganzen Geschichte ist ja das schon zu meiner Zeit als aktiver Skater, dass war so vor ca. 14 Jahren, die Obstacles als unzureichend und einfach schlecht verschrien waren, ach ja und eben diese Obstacles stehen alle noch unverändert im "Park"! Ich kann mich auch noch daran erinnern das wir uns, um endlich mal etwas neues zu haben, extra aus 4 Europaletten eine eigene Funbox gebaut haben! Die dann leider irgendwann von der Stadt entfernt wurde...

Wir dachten uns damals halt "naja besser als nichts". Unter anderem waren wir auch schon froh darüber endlich einen Platz zu haben auf dem man fahren durfte ohne gleich verjagt zu werden. Heute geht es ja nicht mehr darum einfach einen Platz zu haben auf dem man fahren darf sondern um einen gewissen Anspruch mit diesem Platz zu erfüllen. Denn, wie jede Sportart, entwickelt sich auch diese weiter und verlangt nach Trainingsbedingungen die aktuellen Maßstäben gerecht wird.

Deswegen finde es toll das es jetzt einen Verein gibt der sich um die Belange der Skater, BMXer, Dirtbiker etc. kümmert, denn diese "Randsportarten" sind bei der Stadt Albstadt einfach nicht populär genug, Hauptsache der Bike-Marathon läuft.
Benjamin Ruoff am 03.07.2012 10:14:43

Noch etwas: ....

Einen (neuen) Platz für "...sicher mehr als hundert BMX- und Skateboardfahrern, Inlinern und Dirtbikern..." in einer Stadt mit ca. 45 Tsd Einwohnern zu fordern, finde ich schon anspruchsvoll. Da hilft auch nicht der Verweis auf einen wohl neu zu erstellenden Beach-Soccer-Platz. Der bisherige Platz ist diesen Usern ja immerhin durch die Sandbienen abspenstig gemacht worden; sie wollen nichts Neues, sondern lediglich Ersatz.

Sei's aber drum, und sei der Bedarf an einem anspruchsvoll bestückten Trainingsplatz für die BMX-, Dirtbike-, Skateboard-, Inline- und Scooter-Fahrer akzeptiert.

Warum verbündet Ihr alb-x-peoples aber nicht mit der Landessportschule in Tailfingen? Kämpft die nicht auch ständig um ihr Überleben, und könnte sie nicht mit Euch zusammen einen solchen Platz - in Margrethausen(!!) - betreiben? Die Landessportschule bekommt ihn morgens (und an ein paar Nachmittagen) für den Sportschul-Betrieb, Ihr für die Wochenenden, für nachmittags und abends?!
Anni Berta Zeh am 06.06.2012 23:31:32

Antwort auf Noch etwas: ....

100 Kinder und Jugendliche nutzen den jetzigen Platz, sicherlich noch mehr Albstädter fahren zur Ausübung ihres Sports sehr weite Wege, nach z.B. Rottenburg, Esslingen, Tuttlingen, Ravensburg, Ulm, Hard (A), ... . Dazu kommen noch etliche junge Sportler, die ihren Sport irgendwo in der Stadt ausüben und nicht auf den jetzigen Platz kommen. Sie sehen also, ein neuer BMX- und Skatepark wäre nicht für "nur" 100 Kinder und Jugendliche. Doch selbst diese Anzahl rechtfertigt die Forderungen. Für wen, wenn nicht für unser wichtigstes Gut, unsere Kinder, sollte denn sonst investiert werden?

Zu den Sandbienen möchte ich auch noch kurz Bezug nehmen. Der Beachsoccerplatz wurde warum von den Bienen ausgesucht? Sicher nicht weil er regelmäßig von zahlreichen Personen bespielt wird! Deshalb unser Verweis darauf. In einen solchen Platz wird reinvestiert obwohl er seit Jahren praktisch ungenutzt da liegt.
Gleich gegenüber liegt der Beachvolleyballplatz, der wird rege benutzt und somit hatten die Bienen Hier keine Lust sich einzunisten. Weiter gibt es keine 20 m vom Beachsoccerplatz einen weiteren Kickplatz, zwar ohne Sand aber Fußball spielen kann man auch dort.

Margrethausen - vllt. nicht ganz so zentral für die Nutzer mit öffentl. Verkehrsmitteln zu erreichen, doch wenn dort ein BMX- und Skatepark entstehen sollte - gerne auch in Kooperation mit der Landessportschule und allen anderen Albstädter Schulen - bin ich mir sicher, dass dieser Park dann stark frequentiert würde.
Holger Türk am 07.06.2012 07:14:30

Antwort auf Antwort auf Noch etwas: ....

Wenn so viele so weit weg (Esslingen, Ravensburg, Ulm) fahren, sollte man sich über einen Standort außerhalb der Kernstadt eigentlich nicht unterhalten müssen. Da liegt Margrethausen ja geradezu vor der Haustür der Ebinger. Und leider ist es auch nach 37 Jahren Gemeindezusammenschluß immer noch so, dass die Teilgemeinden ständig um Zuwendung und Beachtung seitens der Ebinger Zentralverwaltung kämpfen müssen.

An der Stelle des Vereins würde ich jedenfalls schnellstens die Kooperation mit der Landessportschule suchen, denn die wird wohl nicht von sich aus Kontakt mit dem Verein aufnehmen.
Anni Berta Zeh am 07.06.2012 08:53:20

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Noch etwas: ....

Ich will hier keine Stadteildiskussion führen, das hilft niemandem.

Wie in meiner ersten Antwort ausgeführt wäre ein Park in Margrethausen besser als kein Park in Ebingen. Doch kommt der Vorschlag Standort Ebingen von den Benutzern und die werden wohl am ehesten wissen wo ein Park gut aufgehoben wäre.
Holger Türk am 07.06.2012 09:04:41

Neu für alt in Ebingen nicht sinnvoll

Wenn neu für alt in Ebingen gefordert wird, so bleibt meines Erachtens außer acht, dass für Anfänger die vorhandenen Geräte/Bauten in Ebingen gerade recht zum Lernen oder vielleicht sogar schon anspruchsvoll sind. Man sollte sie also unbedingt erhalten und pflegen. Statt neu für alt sollte also besser ein neuer Übungspark mit Geräten/Bauten geschaffen werden, die für die bisherigen User des Ebinger Parks neue, größere Herausforderungen bedeuten. Dieser neue Park sollte/dürfte aber keinesfalls in Ebingen erstellt und damit dem ohnehin vorhandenen Zentralismus der Kernstadt weiterer Vorschub geleistet werden. Warum kann er nicht beispielsweise in Margrethausen - und damit auch fürs Albstädter 'Unterland' interessant - gebaut werden?!
Anni Berta Zeh am 06.06.2012 22:08:19

Antwort auf Neu für alt in Ebingen nicht sinnvoll

Die Erstellung eines neuen, professionellen BMX- und Skateparks inkludiert alle möglichen Könnerstufen, vom Interessierten, der nur einmal eine unserer Sportarten testen möchte, über den interessierten Anfänger, bis hoch zur professionellen Nutzung.
Eine zwanghafte Erhaltung des jetzigen Platzes mit seiner nicht ausreichenden Ausstattung wird nicht als sinnvoll erachtet.

Zum Standort habe ich mich weiter oben schon geäußert. Doch verstehe ich nach 37 Jahren Albstadt das konzentrierte Stadtteildenken nicht.
Vllt. sollte über dieses Denken hinaus anerkannt werden, dass viele Kinder und Jugendliche sich durch Schule, soziale Kontakte, Einkäufe etc. sich eh regelmäßig und oft in der Kernstadt aufhalten und sich dann die Nutzung des BMX- und Skateparks hier auch aufdrängen würde.
Holger Türk am 07.06.2012 07:32:33

Antwort auf Antwort auf Neu für alt in Ebingen nicht sinnvoll

Ich muss Herrn Türk uneingeschränkt Recht geben und habe das Gefühl, dass Frau Zeh unerfüllbare Wünsche in Realität umspinnen möchte.

Es gibt hunderte von Gründen, warum ein Skatepark in der "Stadt" gebaut werden sollte und nicht auf dem "Land".

Unbestritten kommen wohl die meisten Einwohner aus der Stadt. Diese ist überdies auch mit dem öffentlichen Nahverkehr x-mal besser zu erreichen, als z.B. Margrethausen, oder stopp, man könnte den Park auch nach Burgfelden bauen...

Sofern Auswärtige Albstadt einen Besuch abstatten, geht das eben mal nach Ebingen, ins Badkap oder nun auch an dieTraufgänge. Die mitgebrachten "Kids" kann man derweil zum Skatepark bringen, während die Eltern shoppen gehen (oder andersrum); das nennt sich "Synergien aufbauen". Mit einem Standort ausserhalb der Stadt, hier Margrethausen, wäre dies niemals erreichbar.

All die Städte in ähnlicher Größe und Einzugsgebiet lernten von direkten Vorbildern und legten die Sportanlage "Skatepark" in gut erreichbare (!) und doch nicht stadtmittig gelegenen Zonen, möglichst da hin, wo bereits andere Sportanlagen stehen.

Und Frau Zeh, wenn Sie tatsächlich meinen, der vorhandene Park wäre ausreichend, kann ich Ihnen nur attestieren, dass Sie sich mit dem Thema noch nicht ausreichend beschäftigt haben und denke jemand wie Herr Türk, der sich laufend mit der Materie beschäftigt, hat hier deutlich mehr Fachkompetenz.

Ergänzend möchte ich erwähnen, dass ich absoluter Naturfreund bin und ich es tatsächlich toll finde, dass sich bei uns die Sandbienen niederlassen. Weniger toll, dass der (kaum genutzte) Platz (eben deshalb lässt sich ein Tier nieder, wenn es ungestört ist und sich wohlfühlt) nun einen weitere ungenutzten Ersatzplatz erhält, welcher wiederum, auf Grund mangelnder Nutzung, zum Sandbienen-Eldorado etabliert.

Und was dieser ständige Verweis zur Landessportschule und eine Zusammenarbeit mit dieser soll, verstehe ich nicht. Wegen der Location auf der Langenwand (dann noch besser Margrethausen) oder weswegen? Die Interessen gehen doch m.E. weit auseinander.

Ich drücke Herrn Türk und seiner Mannschaft die Daumen, dass sich Alb(Sport-)stadt dazu durchringt einen beispielhaften Betonpark zu bauen. Wäre doch toll, wenn Tuttlinger, Esslinger, Rottenburger den Weg hierher fänden, anstatt die Albstäder in die Ferne schweifen lassen; auch hier eine doppelt, positive Wechselwirkung.

Im Übrigen. Ich bin bereits in den Siebzigern auf dem Skateboard gestanden und habe den Sport nie richtig aus den Augen gelassen und eben mit diesen betrachte ich auf meinen Reisen, wenn sich die Gelegenheit ergibt, die anderen Skateanlagen.

Mit Verlaub Albstadt, wir, als ausgelobte Sportstadt, liefern hier ein Armutszeugnis und selbst für mich, ist unser Park sowas von "ausgelutscht" und langweilig.

Viele Grüße Tim

tim mahler am 08.06.2012 11:05:59

Antwort auf Antwort auf Antwort auf Neu für alt in Ebingen nicht sinnvoll

Herr Mahler, ich gebe Ihnen in allen Punkten recht und es freut mich sehr, dass wir in Ihnen einen Unterstützer gefunden haben. Betreiben Sie bitte auch weiterhin Ihren Sport und haben Sie viel Freude daran!

Ansonsten ist es mir unverständlich warum wir mit dem Anliegen eines neuen, besseren Skateparks, nicht nur auf Unverständnis und Ablehnung von seiten der Stadt Albstadt stossen, sondern zum Teil auch von Bürgern kritisiert, ausgebremst und mißtrauisch beäugt werden.
Ist dies vlt. gewollt und beabsichtigt? Müssen die Einheimischen gegeneinander aufgebracht werden um ja nichts erreichen zu können?
Nein, dies tun wir uns nicht an.

Wir fordern von der Stadt Albstadt einen professionellen Skatepark, wir wollen damit keine Stadtteil-Diskussion oder sonstige politischen Streitpunkte auslösen.
Wir fordern, dass sich die Stadt Albstadt für unsere Kinder und Jugendliche einsetzt und ihnen zeigt, dass sie hier willkommen sind. Wir wollen, dass sich die Stadt Albstadt wirklich als Sportstadt versteht und auch für Extremsportarten zugänglich gemacht wird.
Denn warum haben z.B. die Österreicher und die Schweizer Superskifahrer? Doch auch nur weil sie die Berge vor der Haustüre haben und der Nachwuchs sofort anfangen kann zu trainieren.
Dies soll heißen, wir müssen unserem Nachwuchs auch die Möglichkeit geben sich weiterzuentwickeln und Trainingsmöglichkeiten bereitstellen, wenn wir dies nicht tun, können wir auch keine Profis heranziehen.
Und dafür müssen wir keine Berge versetzen, sondern einfach einen professionellen Skatepark bauen.

Und ja, wir haben mehr als 100 Interessierte. Dies beweist eine Unterschriftenaktion, die wir auch bereits der Stadt Albstadt vorgelegt hatten, innerhalb weniger Tage waren weit über 500 Unterschriften zusammen.
Zu dem Fototermin waren es ca. "nur" 30 Personen, weil viele dachten, dass der Termin gar nicht bei dem grottenschlechten Wetter stattfindet. Wir mussten zwischen zwei Regengüssen schnell das Foto knipsen. Desweiteren fand der Termin an einem Mittwochnachmittag um vier Uhr statt. Viele Fahrer sind eben zu dieser Zeit noch in der Schule oder bei der Arbeit. Auch haben wir einige Fahrer die in Ulm, in Sigmaringen oder sonstwo studieren.
Dass diese nicht eben mal kurz vorbeikommen können, wegen eines Fototermins ist ja wohl verständlich. Wie wir danach noch von einigen erfahren haben, standen manche in einem Stau zwischen Tailfingen und Truchtelfingen wegen des Frauen-Etappen-Radrennens.

Mit dem Thema Skatepark muss man sich wirklich befassen, denn sonst versteht man nicht wieso man ein so großes Projekt an einem besonderen Standort mit besonderen Optionen und besonderen Anforderungen bauen muss. Und hier eignet sich Ebingen einfach grandios dafür.
Wir von Alb-X geben gerne Auskunft an Interessierte, eine kurze E-Mail genügt.

Tatsache ist, dass die Stadt Albstadt mal so "gschwind" 30.000 Euro für SANDBIENEN ausgeben will.
Wenn man sich nun betrachtet, dass wir in vier Jahren nicht einmal einen Cent von der Stadt für unser Anliegen erhalten haben grenzt dies schon an..., ich weiß gar nicht wie man das nennen kann. Ignoranz? Arroganz?
Soll das wirklich heißen, dass Sandbienen wichtiger sind als unsere Kinder und Jugendlichen?
Denn so kommt diese Neuigkeit bei mir an.
Dieser Umstand ist nur noch traurig und beschämend für die grosse Kreisstadt Albstadt.
Auch in Hinsicht der Ausgabe für die Figuren in der Oberen Vorstadt. Da wurden innert kurzer Zeit über 100.000 Euro für diese Statuen ausgegeben. Nun, über Kunst lässt sich streiten. Aber mir ist nicht ein einziger Albstädter bekannt der diese Figuren für gut befindet. Und wieder wurde an den Bürgern vorbeiagiert. Es wurde viel Geld ausgegeben für Nichts.

Es ist höchste Zeit unserem Nachwuchs zu zeigen, dass sie wichtig sind und ihr Anliegen gerne angenommen wird. Die Stadt Albstadt ist am Zug und ich hoffe, dass wir in Kürze eine positive Antwort von ihr erhalten.

Unterstützer und Befürworter sind immer herzlich willkommen!

Lisa Türk am 11.06.2012 14:07:35

Antwort auf .... Neu für alt in Ebingen nicht sinnvoll

Wie nun, Platz für die Kids, auf dem sie sich austoben und erproben können? - Oder werden die Kurzen nicht doch nur argumentativ in den Vordergrund geschoben, um letztlich einen anspruchsvollen Parcours für die mehr oder weniger jungen Erwachsenen betoniert zu bekommen? - Das geht hier so durcheinander und sollte, um mögliche Geldgeber überhaupt irgendwie beeindrucken zu können, doch deutlich getrennt und auseinander gehalten werden.
Anni Berta Zeh am 11.06.2012 22:32:57

Fassen wir also mal zusammen

Sie sollten meine Beiträge erst noch mal richtig lesen, Herr Mahler, bevor Sie vorschnell Contra geben.

1. Ich habe mich nicht gegen einen neuen Skatepark ausgesprochen, sondern zusätzlich zum vorhandenen für einen zweiten mit anspruchsvollem Parcours.

2. Der Herr Türk klagt, dass er bei der Stadt in Jahren kein Gehör gefunden hat. Da liegt doch nichts näher, als sich nach Unterstützung umzusehen, eventuell neue Pro-Argumente für das eigene Anliegen zu finden und vorzutragen sowie vielleicht auch bessere Akzeptanz durch eine neue Formatierung zu erreichen. All das steckt in meinen Kommentaren drin.

Tatsache ist doch ganz offensichtlich, dass trotz Aufruf im Internet und auf Facebook die vorgebliche Hunderterzahl von Usern auf eher bescheidene 24 Unterstützer beim Pressefototermin geschwunden ist. Und Sie, Herr Mahler, wollen explizit, dass die Stadt einen Skate-Park für "Tuttlinger, Esslinger, Rottenburger" finanziert?!

Absolut unverständlich bleibt, warum den in ihrem Können fortgeschrittenen Nutzern nicht die kurze Fahrstrecke nach - beispielsweise - Margrethausen zugemutet werden können soll. Diese Leute schaffen's Ihren Aussagen zufolge doch, viel weiter weg liegende Orte zur Ausübung ihrer Leidenschaft aufzusuchen.

Nun können Sie zwar drauf bestehen, der Park müsse unbedingt in Ebingen gebaut werden. Sie müssen dann aber auch akzeptieren, dass die allgemeine Öffentlichkeit und selbstverständlich auch ein wesentlicher Teil des zustimmungspflichtigen Gemeinderats zu recht erklärt, dass die Ebinger mal wieder nur für sich selber sorgen (wollen). Das ist, wie Sie sich vielleicht doch vorstellen können, dem Vorhaben nicht förderlich.

Außerdem verstehe ich Ihre Vorbehalte gegen eine mögliche Beteiligung der Landessportschule nicht. Herr Türk ist diesbezüglich etwas flexibler, da er eine Zusammenarbeit mit Schulen nicht ausschließt. Für die Landessportschule spricht meines Erachtens, dass diese Einrichtung wohl als einzige am Ort die mit einem Skate-Park verbundenen Sport-Möglichkeiten zu einem dauerhaften Lehrangebot machen könnte. Damit wäre der öffentliche Bedarf leicht einsichtig. Die Erstfinanzierung, die Pflege und Bestandssicherung, gegebenenfalls auch mal ein erforderlicher Umbau lägen dann nicht nur auf den Schultern der Stadt, sondern auch beim Land und eventuelle beim DSB.

Und bei all diesen schönen Aussichten hätten die Ebinger dann immer noch für schnelle Quickies zwischendurch die jetzige Anlage beim ehemaligen Schwimmbad.

Den Standort Ebingen versuchen Sie schließlich auch noch mit den Traufgängen zu rechtfertigen. Ein ausgesprochen sachfremdes Argument. Trotzdem können Sie mal nachzählen, wie wenige davon sich auf der Ebinger Gemarkung befinden und wie viele in den umliegenden Teilorten. Ginge es danach, so müßte eine neue Skate-Anlage wahrscheinlich zwischen Irrenberg und Leimenfelsen auf dem Lerchenfeld gebaut werden.
Anni Berta Zeh am 09.06.2012 21:15:33

Antwort auf Fassen wir also mal zusammen

Also Ich bin einer der Nutzer des Parks in Ebingen. Ich und die meisten mit den ich immer unterwegs bin kommen aus Truchtelfingen oder Tailfingen. Tatsache ist das ein park in Margrethausen Den meisten die unter 18 sind nichts bringt weil wir ihn dann nicht erreichen würden. Wir fahren jeden Tag mit unseren BMX-Rädern von Truchtelfingen oder eben von Tailfingen nach Ebingen. Und wie schon genannt sollte der Park eigentlich dem Nachwuchs dienen. Und keiner würde warscheinlich 1 Stunde lang nach Margrethausen fahren am bessten noch über Langewand mit "Singlespeed" den Berg hoch. Für die meissten wäre der Park in Ebingen perfekt da man eben keine Stunde den Berg hoch fahren muss. Da kommt dazu das in Margrethausen sogut wie kein Nachwuchs besteht. Und eben falls man kurz Heim muss oder etwas zum Essen oder zum Trinken hohlen muss nicht gleich wieder eine Stunde fahren muss. Die erhaltung des jetzigen Skateparks (wenn ein neuer Gebaut wird) halte ich für Platzverschwendung.
Robin Fastenmeier am 30.06.2012 23:05:29
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