15.05.2012

Die Bedeutung der Familie

Heute wird der internationale Tag der Familie begangen. Erstaunlich, war doch Familie vor noch nicht allzu langer Zeit abgeschrieben, nicht mehr modern, überholt. Aber weit gefehlt, 68 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass die Familie künftig noch an Bedeutung gewinnt, denn die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist die engste überhaupt, so geht es aus einer Studie des Institutes für Demoskopie Allensbach hervor.

Junge Erwachsene verbinden mit Eltern Zuwendung, Geborgenheit und emotionale Nähe. 82 Prozent aller Kinder zwischen 15 und 38 fühlen sich eng mit ihrer Mutter verbunden, 70 Prozent mit ihrem Vater. 67 Prozent empfinden große Zuneigung zur Mutter, 59 Prozent sagen das über ihren Vater. 75 Prozent aller jungen Erwachsenen erwarten Geborgenheit von den Eltern, nur 41 Prozent finanzielle Unterstützung, so die Ergebnisse der Parfaim-Studie 2012. Insgesamt gibt es noch 8,1 Millionen Familien mit Kindern unter 18 Jahren und 72 Prozent der Eltern leben als Ehepaar zusammen, sagt die Statistik des Bundesamtes 2011. Und die Verbundenheit drückt sich auch über Ortsnähe aus.

Innerhalb eines Zwei-Stundenradius sind 60 Prozent der Kinder und 52 Prozent der Eltern erreichbar. Zukunftsforscher gehen von einer neuen Lust auf Familie aus. Werden die Rahmenbedingungen unsicherer, wird die Familie wieder zunehmend zum Hort der Sicherheit und da gehören Großeltern und Enkelkinder uneingeschränkt dazu.

Kommentare unserer Leser


Ein sehr guter Beitrag!

Es ist sehr angenehm zu wissen, dass das Familienleben weiter gut funktgioniert. Ob wohl von aussen immer wieder Versuche unternommen werden, das zu aendern - zum schlechteren. Wenn ich daran denke, dass im Wahlkampf vo NRW, die Forderung, von Frau Kraft, dass die Kinder schon vom 2 Lebensmonat in die Kita gebracht werden muessten, wird mir Angst um unser Volk. Da stehen Leute dahinter, die ein grosses Interesse haben, das Familienleben unseres Volkes zu zerstoeren. Weil diese Agitatoren eine Einklassen-Gesellschaft aufbauen wollen. Und solche Kinder waeren dann richtig indoktriniert, jedes Familienleben und jden Glauben wegzuraeumen. Der Rumaenische Diktator war da nur ein kleiner Anfaenger.
von Josef Bujtor am 15.05.2012 12:59:40

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