Sehen sich mit ihrer Sparkasse auch in diesem Jahr bestens gerüstet: Vorstandsvorsitzender Markus Schmid und sein Vorstandskollege Claus Kimmerle
Sehen sich mit ihrer Sparkasse auch in diesem Jahr bestens gerüstet: Vorstandsvorsitzender Markus Schmid und sein Vorstandskollege Claus Kimmerle Foto: kom.

Balingen, 12.05.2012

Zuerst: Fürsorge für Mitarbeiter

Sparkassen-Vorstand präsentiert für 2011 neue Erfolgsbilanz – Zuversicht für 2012

Zuerst: Fürsorge für Mitarbeiter
Rund 1000 Euro investiert die Sparkasse Zollernalb durchschnittlich Jahr für Jahr in die Weiterbildung eines jeden einzelnen Mitarbeiters. Eine Investition, die sich auch in der Erfolgsbilanz 2012 spiegelt.

Die stetig nach oben zeigenden Erfolgskurven des größten Geldinstituts im Zollernalbkreis dienen kaum noch als reißerische Schlagzeilen. Erst recht nicht im Jubiläumsjahr 2011.

Vorstandsvorsitzender Markus Schmid nannte im gestrigen Bilanzpressegespräch nicht ohne Stolz die neuen Rekordzahlen: Eine auf 3,36 Milliarden Euro angestiegene Bilanzsumme, ein auf 185 Millionen Euro angewachsenes Eigenkapital, stabile Kundeneinlagen bei rund 2,3 Milliarden Euro und Kreditvergaben von 1,8 Milliarden Euro. Damit sei sein Kreditinstitut eines der Eigenkapitalstärksten im Land und mit 7,6 Millionen Euro starker Steuerzahler im Kreis, allein 3,6 Millionen kämen den Kommunen an Gewerbesteuern zugute.

„Mit Stolz, aber ohne Arroganz“ wolle er die Zahlen vorstellen – wohl wissend, dass diese von vielen treuen Kunden und engagierten Mitarbeitern ermöglicht seien. Deshalb wachse die Mitarbeiterzahl seit Jahren, aktueller Stand: 787, davon 87 Azubis. Zu 64 Prozent bestehe die Sparkassenbelegschaft aus weiblichen Mitarbeitern, 30 Prozent nehmen Teilzeitangebote wahr.

Derzeit in der Politik diskutiertes Betreuungsgeld sei in der Sparkasse längst erfolgreich etabliert: 200 Euro bezahle der Arbeitgeber für die Kinderbetreuung, auch wenn dies die Oma zu Hause leiste, betont Schmid. Darüber hinaus sei man zu der Überzeugung gelangt, dass die Fürsorge des Arbeitgebers ausgebaut werden müsse – die Sparkasse biete ihren Mitarbeitern einen Rundum-Gesundheitscheck an, ganz aktuell auch eine „psycho-soziale Betreuungsstelle“, besetzt mit Dr. Tanja Catulli aus dem Zollernalb-Klinikum.

Bewährt habe sich die Förderung sogenannter Leistungsträger – Mitarbeiter, die ihre Aufgabe mit besonderem Engagement, mit herausragender Kompetenz und Erfolgen erledigen. Dafür werden regelmäßig hausintern „Visio-Preise“ – natürlich entsprechend dotiert – verliehen.

Um den Motivationsschub solcher Auszeichnungen weiß man in dem großen Geldinstitut, denn der Vorstand selbst durfte für seine herausragende Jubiläumsaktion „175-Projekte“, bei der im vergangenen Jahr rund 400 000 Euro in gemeinnützige Aktivitäten geflossen waren, den Arno-Preis des Sparkassen-Verbands entgegennehmen. Die Sparkasse Zollernalb habe damit nicht nur ihren Geburtstag würdig gefeiert, sondern bundesweit von sich reden gemacht, freuen sich Schmid und Kimmerle: Es gab Anrufe von Sparkassen-Kollegen, die die eine oder andere Idee gerne übernehmen wollten. Insbesondere auch den bestens eingeführten Slogan „Ohne Sparkasse fehlt was . . .“

Er wolle nicht sagen, dass „wir unersetzlich sind, aber das eine oder andere würde heute vielleicht fehlen“, verweist Markus Schmid auf das große Engagement seines Hauses im Sponsoring innerhalb des Zollernalbkreises: Über zwei Millionen Euro verteilte das Geldinstitut für sportliche, für kulturelle, gemeinnützige oder soziale Zwecke an Institutionen und Vereine.

Solches Sponsoring sei selbstverständlich erst durch Geschäftserfolge möglich: Diese generiere die Sparkasse Zollernalb als eine der „zuverlässigen Säulen des Mittelstands“, erläuterte Vorstandsmitglied Claus Kimmerle. Jedes zweite Unternehmen im Kreis, rund 3700, betreue sein Institut. Das Neugeschäft bei Gewerbedarlehen habe im vergangenen Jahr um 20 Prozent zugelegt, das Wohnbaugeschäft um acht Prozent – zwei von drei Finanzierungen zeichne die Sparkasse. Stolze Zahlen vermelde auch das hauseigene Immobiliengeschäft: 200 Objekte seien 2011 vermittelt worden. Damit einhergehend ein Bauspar-Plus von 100 Millionen Euro.

Und auch für 2012 zeigte sich der Sparkassen-Vorstand gestern optimistisch. Kimmerle: „Wir gehen davon aus, dass sich die Erholungsphase im laufenden Jahr fortsetzt.“Dies sei vor allem einem „gut aufgestellten Mittelstand“ zu verdanken – „unsere Unternehmer haben in den vergangenen drei Krisenjahren einen richtig guten Job gemacht.“

Den wolle auch die Sparkasse weiterhin leisten, deshalb werde man an der Präsenz im Kreis in 62 Geschäftsstellen festhalten, werde sich auch künftig als Finanzdienstleister für alle Generationen anbieten. Und damit die Kraft haben, schwierige politische Anforderungen selbst zu meistern.

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