27.04.2012

„Auf der Burg ist alles anders“

Aktueller Stand zu „Classic Rock Nights“

„Auf der Burg ist alles anders“
An Pfingsten wird auf der Burg Hohenzollern gerockt. Wir fragten Festivalmacher Willi Wrede zum Stand der „Classic Rock Nights“, bei dem der Samstag mit „Rock meets Classic“ bereits ausverkauft ist.

Wie ist der aktuelle Stand der Dinge hinsichtlich der Vorbereitungen für die „Classic Rock Nights“?

WILLI WREDE: Puuuhh, das ist ne Menge. Also nach über einem Jahr der Vorbereitung, Planungen, unzähligen Terminen mit allen Beteiligten und Verantwortlichen kann ich berichten, das alles bisher perfekt läuft. Neben dem hervorragenden Ticketverkauf – der Samstag mit Markus Engelstädter ist ja seit Wochen ausverkauft – sind auch die technischen Erfordernisse allesamt auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt und wir sind alle gut vorbereitet. Es sind fast 50 Mitarbeiter an den Veranstaltungstagen vor Ort, die rund 40 Tonnen Material und Technik plus fast 20 Kilometer an Kabeln auf die Burg transportieren. Dies soll alles gut organisiert sein.

Was sind die Besonderheiten und Herausforderungen bei diesem Event?

WREDE: Zunächst einmal ist es natürlich eine tolle Herausforderung, die Event-Serie „Classic Rock Nights“ auf dieser so einmaligen Burg mit diesem geschichtlichen Hintergrund und diesem wunderschönen Ambiente realisieren zu dürfen. Normalerweise schließen wir die Hallen auf, die Logistik ist vorhanden vom Ausschankbereich bis hin zur Bühne, Licht und Ton, oder wir gehen auf eine grüne Wiese, zäunen ein Gelände ein, stellen die Bühne auf und schon wird gerockt. Auf der Burg ist alles anders. Da kann man nicht einfach einen Dübel in die Wand bohren, da kann man mit Farbe nicht die Position der Bühne markieren, geschweige denn, mit einem 36 Tonner vorfahren. Hier werden alle Einzelteile und Elemente mit Kleinsttransporter von Hand zu Hand auf die Burg befördert. Letztendlich werden wir alle glücklich sein, wenn die Maschinerie, die Beleuchtungsanlagen, die Catering-Zelte, Stühle und Elektronik heil oben angekommen sind und alles funktioniert.

Was erwartet die Besucher bei diesen drei Events?

WREDE: Sicherlich die beste Musikqualität und die besten Musiker, ein einmaliges Klangerlebnis und drei völlig verschiedene Styles der Rock Musik. Mit Phil Bates und seinem ELO Classic Ensemble konnten wir endlich einmal die Musik des „Electric Light Orchestra“ auf die Bühne bringen, natürlich mit allen Hits und Gassenhauern dieser legendären Formation. Mit Markus Engelstädter haben wir sicherlich DEN Ausnahmesänger in Europa, der am Samstag und am Sonntag bei der „The Queen Music Show“ seine volle Bandbreite an Sangesqualität zelebrieren wird. Außergewöhnlich ist auch die Beleuchtung: Das ganze Ambiente im Innenhof der Burg und selbst die diversen Türme werden individuell mit einem speziellen computergesteuerten Lichtsystem aus- und beleuchtet.

Sie unterstützen auch die Kira von Preußen-Stiftung mit diesem Event?

WREDE: Das stimmt, aber das wollen wir nicht an die große Glocke hängen. Mein Unternehmen hat schon immer soziale Projekte unterstützt und das machen wir natürlich auch auf der Burg Hohenzollern. Es war uns allen im Team schon immer wichtig, dass neben den Entertainment-Aktivitäten auch die Menschen erreicht werden, die am Rande der Gesellschaft stehen.

Wie ist die Erwartungshaltung der Musiker und Künstler ?

WREDE: Die freuen sich alle riesig. Es kommt ja nicht so oft vor, in solch einem tollen Ambiente die eigene Musik präsentieren zu können. So habe ich bereits im Frühjahr die Zusage der Künstler erhalten. Hierzu reichte zunächst einmal, ein Bild der Burg an die Managements zu senden. Das hat überzeugt! Der Burghof ist ja mit maximal 700 Personen relativ überschaubar und es wird eine recht private Atmosphäre geben. Die Künstler sind also hautnah zu erleben.

Die Höhe des Ticketpreises war auch schon mal ein Thema?

WREDE: Nur zu Beginn, als noch nicht allen klar war, welches Leistungspaket in dem Preis beinhaltet ist. Letztendlich liegen die Preise nur rund 15 Prozent höher als in „normalen“ Musikhallen. Dafür ist aber im Preis das Gesamtpaket enthalten, Parkplatzgebühr, Shuttle zur Burg und die Rückfahrt, sowie die Besichtigung der Burg. Also ein Preis für alles.

Ist für 2013 eine Fortsetzung geplant?

WREDE: Das ist noch nicht klar. Die Burgverwaltung, das Prinzenpaar und natürlich wir selbst wollen zunächst einmal dieses Event realisieren.Danach werden wir uns alle zusammensetzen und über die Zukunft sprechen. Es kann aber durchaus sein, dass die „Classic Rock Nights 2012“ die erste und letzte Veranstaltung dieser Art auf der Burg Hohenzollern sein wird. Natürlich würden wir uns über eine Fortsetzung freuen, aber das ist Zukunftsmusik. Lassen Sie mir bitte noch zum Abschluss sagen, dass ein solches Event ohne die Unterstützung des ZOLLERN-ALB KURIER, der Burgverwaltung und den Volksbanken im Kreis gar nicht möglich gewesen wäre. Es ist toll, dass ein solches Pilotprojekt von so vielen Partnern getragen wird und da gehört der Erfolg allen. Nur so ist es überhaupt möglich, den Menschen in der Region immer wieder etwas musikalisch-kulturelles Neues anbieten zu können. Danke dafür.

Info

Es gibt noch wenige Restkarten für ELO am Freitag und die Queen-Music-Show am Sonntag, die in allen Geschäftsstellen des ZOLLERN-ALB-KURIER zu beziehen sind. Eine Abendkasse wird es nicht geben.

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