Flammen schlagen aus dem Dach
Wehren verhindern Großbrand in Rosenfeld
Rosenfeld, 23.04.2012 von Daniel Seeburger
Die Bewohner bemerkten gegen 22 Uhr den Brand. Sie versuchten zu löschen. Als sie sahen, dass das nicht möglich war, verließen sie das Gebäude. Kurze Zeit später trafen die Abteilungen der Rosenfelder Wehr mit der Drehleiter am Unglücksort ein. Später kam die Balinger Wehr mit ihrer Drehleiter und der Schnelleinsatzgruppe hinzu. Insgesamt waren über 80 Feuerwehrleute im Einsatz, der von Kreisbrandmeister Stefan Herrmann, Rosenfelds Stadtbrandmeister Fritz Stoll und seinen Stellvertretern Thomas Traub und Günter Kopf, und später von der zentralen Einsatzleitung Balingen koordiniert wurde.
Das DRK war mit 20 Personen aus den Bereitschaften Rosenfeld und Geislingen mit einem Rettungswagen der Geislinger Bereitschaft und einem Rettungswagen der Rettungswache Balingen vor Ort. Vorsorglich wurde auch Notarzt Dr. Geiselmann alarmiert. Die Lage sei zu Beginn unübersichtlich gewesen, erläuterte der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Heiko Lebherz. Da in unmittelbarer Nähe des Unglücksorts eine Musikveranstaltung stattgefunden hat, seien viele Schaulustige gekommen und man habe nicht genau lokalisieren können, wer in den Brand involviert gewesen sei.
Durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Großbrand verhindert werden. Immer wieder schlugen Flammen durch das Dach. Die Wehr kühlte mit Wasser. Erschwert wurde die Arbeit durch eine großflächige Photovoltaikanlage. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100 000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, Rettungskräfte sprachen von einem möglichen Defekt eines Verteilerkastens im Erdgeschoss.
