Immer wieder schlug Feuer aus dem Dachstuhl.

Rosenfeld, 21.04.2012

Feuerwehr verhindert Großbrand in Rosenfeld

Elf Bewohner können sich retten - Über 100 Rettungskräfte im Einsatz - 100 000 Euro Schaden

brand rosenfeld
Am späten Freitag Abend brannte ein Haus an der Rosenfelder Ortsdurchfahrt. Die elf Bewohner konnten sich retten. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr verhinderte durch ihr beherztes Eingreifen in letzter Minute einen Großbrand. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Die Bewohner des Hauses bemerkten gegen 22 Uhr als der Strom ausgefallen war den Brand. Sie versuchten zuerst, das Feuer zu löschen. Als sie sahen, dass das nicht möglich war, verließen sie  das Gebäude. Kurze Zeit später trafen sämtliche Abteilungen der Rosenfelder Wehr, unter anderem mit der Drehleiter, am Unglücksort ein. Einige Minuten später kam die Balinger Feuerwehr mit einer weiteren  Drehleiter und der Schnelleinsatzgruppe. Insgesamt waren über 80 Feuerwehrleute im Einsatz, der von Kreisbrandmeister Stefan Herrmann, Rosenfelds Stadtbrandmeister Fritz Stoll und seinen Stellvertretern Thomas Traub und Günter Kopf, und später von der zentralen Einsatzleitung Balingen koordiniert wurde. Das DRK war mit 20 Personen aus den Bereitschaften Rosenfeld und Geislingen mit einem Rettungswagen der Geislinger Bereitschaft und einem Rettungswagen der Rettungswache Balingen vor Ort. Vorsorglich wurde auch Notarzt Dr. Geiselmann alarmiert. Die Lage sei zu Beginn unübersichtlich gewesen, erläuterte der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Heiko Lebherz. Da in unmittelbarer Nähe des Unglücksorts eine Musikveranstaltung stattgefunden hat, seien sehr viele Schaulustige gekommen und man habe zuerst nicht genau lokalisieren können, wer in den Brand involviert gewesen sei. Die elf Hausbewohner kamen in der Nacht bei Bekannten, Nachbarn oder Verwandten unter. Bürgermeister Thoms Miller kümmerte sich um die Unterkünfte. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Großbrand in letzter Minute verhindert werden. Immer wieder schlugen Flammen durch das Dach. Die Wehr kühlte mit Wasser. Erschwert wurde die Arbeit durch eine großflächige Photovoltaikanlage, die verhinderte, dass an zahlreichen Stellen das Wasser nicht direkt mit den Ziegeln in Berührung kommen konnte. Die Ortsdurchfahrt war für mehrere Stunden gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich Polizeiangaben zufolge aus rund 100 000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, Beobachter der Rettungskräfte sprachen von einem möglichen Defekt eines Verteilerkastens im Erdgeschoss.

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