Messstetten, 16.04.2012

Brandkatastrophe ist Thema

Meßstetter Gesamtwehr möchte künftig noch optimaler reagieren können

Die Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr Meßstetten in der Heinstetter Festhalle stand noch deutlich unter dem Eindruck der tragischen Ereignisse beim Tieringer Brandunglück.

Das Brandunglück beschäftigt noch heute: Kreisbrandmeister Stefan Hermann hob den professionellen Einsatz der Feuerwehrkameraden hervor. Damit die Feuerwehr auch zukünftig, neben dem Personal, die entsprechende Gerätschaften vorhalten kann, hat die Stadt einen Feuerwehrbedarfsplan in Auftrag gegeben.

Aufgeschreckt durch den schlimmen Brand, möchten mehrere Ortsteile jetzt zusätzliche Gerätschaften vorhalten, damit die Zeit bis zum Eintreffen der Meßstetter Stützpunktfeuerwehr überbrückt werden kann. Laut Bürgermeister ist mittlerweile vom Gemeinderat ein Zeitfenster für das weitere Vorgehen und die geplante Verabschiedung im Mai festgelegt worden.

Lothar Mennig forderte dazu auf, „den Ball flach“ zu halten. Schließlich gäbe es im Hauptort bereits ein neues, großzügig bemessenes Gerätehaus. Gesamtkommandant Matthias Schwarz lobte die verbesserte Ausstattung im Ortsteil Tieringen mit einem 290 PS starkem Löschfahrzeug HLF10.

73 Einsätze gab es im vergangenen Jahr. Beispielsweise beim Großbrand mit Jagdmunition in Unterdigisheim oder beim Verkehrsunfall im Appental. Siegfried Strobel vom DRK Tieringen-Hausen lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Meßstetten, durch die eine Wanderin am Lochen gerettet werden konnte.

Ehrende Worte für die Ausbildung von 35 Feuerwehrangehörigen an Neufahrzeugen aus hochfestem Stahl fand Kreisbrandmeister Stefan Hermann. Laut Wolfgang Jetter vom Kreisfeuerwehrverband müssen zukünftig auch die Maschinisten in den Ortsteilen einen LKW-Führerschein vorweisen, der allerdings nicht mehr beruflich genutzt werden darf. Zudem plane der Verband eine Erhöhung der Einsatzentschädigung auf zehn Euro pro Stunde.

Von einer gesunden Finanzlage bei der Gesamtfeuerwehr Meßstetten berichtete der Gesamtkassierer Nico Groß. Der neu gewählte stellvertretende Kommandant der Abteilung Meßstetten, Ralf Smolle, übergab das Amt des Ausbildungsleiters an Tobias Gauggel. Im vergangenen Jahr bildete die Feuerwehr 62 Mitglieder aus. Bereits während der Grundausbildung werden den Teilnehmern die Fachkunde für Kettensägen als auch umfangreiche Sprechfunkkenntnisse vermittelt. Die zahlreichen Anmeldungen aus Albstadt zu den Ausbildungslehrgängen sprächen für sich.

Über die Altersabteilung berichtete Gerhard Zimmermann. Am 7. Juli machten sich die 106 Mitglieder auf zum Ausflug ins Allgäu. Über das Jahresprogramm der 23 Jugendlichen erzählte Jugendleiter Kurt Fischer. Ehe die Entlastung durch Ortsvorsteher Edmund Quarleiter einstimmig erfolgte, wurden die Nachwahlen von Manuel Streicher, Michael Gomeringer und Daniel Dennenmoser in den Gesamtausschuss von der Versammlung bestätigt.


Beförderungen und weitere Auszeichnungen

Zu Ehrenmitgliedern ernannte die Feuerwehr Meßstetten: Herbert Braun, Erhard Horn, Gerhard Roth sowie Helmut Weißmann.

Beförderungen: Oberlöschmeister darf sich jetzt Tino Gerstenecker nennen. Hauptfeuerwehrmänner sind nun Patrik Cura, Daniel Dennenmoser, Andreas Link, Christian Willie und Bernd Zahner. Oberfeuerwehrfrau bzw. –männer sind Nicole Gerstenecker, Felix Braun, Tobias Eppler, Dominik Gemlin, Karsten Horn, Matthias Löffler, Florian Mayer, Bernd Rudolf, Kevin Schlude, Heiko Wäschle sowie Stefan Willie. Zum Feuerwehrmann ernannt wurden Valentin Angst, Dominik Aue, Alexander Gentner, Christian Glaser, Hans-Peter Laubender, Kevin Leute, Stefan Maidorn, Andre Neuburger und Michael Schlude.

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