Markus Pleuler hofft mit dem FC 07 den Klassenerhalt zu schaffen

Albstadt-Ebingen, 11.04.2012

Topal und der FC 07 gehen getrennte Wege

Verbandsliga: Markus Pleuler übernimmt als Trainer Verantwortung für die abstiegsbedrohte Elf

Topal und der FC 07 gehen getrennte Wege
Öner Topal ist nicht länger Trainer des FC 07 Albstadt, er wurde vom Verein beurlaubt. Markus Pleuler übernimmt ab sofort die Verantwortung für die abstiegsbedrohten Verbandsliga-Fußballer.

Mächtig viel Verkehr herrscht derzeit im Tabellenkeller der Verbandsliga. Neben den abgeschlagenen Münsingen und Nehren kommen für die weiteren vier Abstiegsplätze sieben Teams in Frage. Mittendrin: Albstadt.

Dabei hält sich der FC 07 nach der 1:2-Niederlage gegen den 1.FC Heidenheim an Gründonnerstag noch überm Strich. Den Ärger über die Pleite konnte dies allerdings nicht mindern. „Uns hat am Ende die Ruhe und die Cleverness gefehlt“, haderte Coach Öner Topal. „In Unterzahl hat Heidenheim sehr geschickt verteidigt und uns das Leben sehr schwer gemacht.“

Die Vereinsspitze hat nun die Notbremse gezogen und den seit drei Spielzeiten aktiven Cheftrainer beurlaubt. Trotz des anhaltenden Abwärtstrends im sportlichen Bereich sei diese Entscheidung der Vorstandschaft nicht leicht gefallen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Team habe in den letzten Spielen vor der Winterpause nur einen Sieg landen können, der Start in die zweite Saisonhälfte sei mit einem Sieg aus sechs Spielen ebenfalls unbefriedigend verlaufen. Mit dieser Entwicklung sei der Klassenerhalt nicht zu schaffen, betonen die FC 07-Verantwortlichen, die nach verschiedenen Sondierungsgesprächen den bisherigen Coach Topal von seinen Aufgaben entbunden hat. Weiter teilt der Verein mit: „Die Verantwortlichen des Albstädter Fußballclubs bedanken sich bei Topal für die mehrere Jahre geleistete gute Arbeit und wünschen ihm für seine künftigen Herausforderungen viel Glück und Erfolg.“

Mit sofortiger Wirkung hat Markus Pleuler die Verantwortung für die Albstädter Verbandsliga-Mannschaft übernommen. Gestern Abend trainierte der 41-Jährige zum ersten Mal mit seinem neuen Team, insgesamt drei Einheiten stehen diese Woche an. „Mit der Geburt meiner Tochter habe ich mir eine Auszeit gegönnt, um mich mehr meiner Familie widmen zu können“, erzählt Pleuler, der nun wieder richtig angreifen möchte. „Ich war ja nie ganz weg, habe die Entwicklungen natürlich mitverfolgt“, erklärt der A-Lizenz-Inhaber, der sich besonders darauf freut, wieder auf dem Rasen zu stehen. „Die Mannschaft hat Potenzial und ich denke, dass ich sie mit meiner Erfahrung weiterbringen kann“, ist sich Pleuler sicher.

Albstadt ist nach dem Osterwochenende Elfter mit drei Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Hier rangiert momentan der FV Olympia Laupheim. Allerdings kassierten die Olympioniken im Kellerduell mit dem TSV Essingen eine 0:1-Niederlage. Für Essingen, Drittletzter im aktuellen Ranking, war es der zweite Sieg in Folge. Marek Sejewicz erzielte den Treffer des Tages für die Truppe von Trainer „Euro-Eddy“ Schmid.

Einen Platz und einen Punkt vor Albstadt steht seit vergangenem Spieltag TURA Untermünkheim. Der Tabellenzehnte verpasste dem ebenfalls abstiegsbedrohten 14. VfB Friedrichshafen eine 3:0-Packung. „In den wichtigen Spielen musst du die Tore machen“, sagte Untermünkheims Trainer Patrick Rost. „Wir haben sie gemacht und deshalb am Ende auch verdient gewonnen.“ Dabei dominierte der VfB Friedrichshafen die ersten 30 Minuten. Das Team vom Bodensee ging ein hohes Tempo und brachte TURA von einer Verlegenheit in die andere. „Der VfB hat uns lange Zeit dominiert und wir hatten kein Gegenmittel. Mit viel Glück haben wir das 0:0 zur Pause gehalten. Eigentlich hätte der VfB mit 3:1 führen müssen“, betonte Untermünkheims Stürmer Visar Rushiti.

Der VfR Aalen 2 brachte sich derweil mit einem Pflichtsieg ein großes Stück in Richtung Klassenerhalt. Aalen gewann bei Schlusslicht TSV Münchingen mit 3:0 und hält nun einen Vier-Punkte-Vorsprung auf Albstadt. „Nach drei Niederlagen in Folge bin ich froh, dass wir heute gewonnen haben“, sagte ein erleichterter VfR-Trainer Petar Kostorkov. „Der Sieg war wichtig. Wir haben über die gesamten 90 Minuten nichts anbrennen lassen.“

Neben Aalen, Untermünkheim, Albstadt, Laupheim, Friedrichshafen und Essingen ist auch der VfB Neckarrems in arger Abstiegsnot. Zuletzt gab es für den Tabellen-13. nichts zu holen. Gegen Spitzenreiter SGV Freiberg unterlag Neckarrems mit 0:2.

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