Anfallende Menge "überholt" Plan

277 Festmeter Holz aus dem Zimmerner Gemeindewald

05.02.2002 von Hubert Eggert

Revierleiter Elmar Maier trug dem Zimmerner Gemeinderat den Vollzug des Waldhaushalts für das Forstwirtschaftsjahr 2001 vor. Danach liegt die Jahresnutzung im Vollzug bei 277 Festmeter.
Der Plan, in welchem 150 Festmeter Hiebsatz vorgesehen waren, wurde durch die anfallende Menge "überholt". Bei der Ernte von Forsterzeugnissen stehen den 26 216 Mark Einnahmen, 16 344 Mark Ausgaben gegenüber, so dass lediglich ein Überschuss von 9872 Mark verbleiben, resümierte Elmar Maier. Pflanzenbeschaffung, Pflanzung und Kultursicherung über 3520 Mark wurden vom Land bezuschusst.

Die Wegeunterhaltung und Wegkostenbeiträge beliefen sich auf 2698 Mark. Jagd- und Fischerei, soweit sie den Wald betreffen, erbrachten 1300 Mark, berichtete der Revierleiter. Die Verwaltung kostet 10 193 Mark, für die Einlagerung auf dem Nassplatz sei ein Zuschuss von 3658 Mark gewährt worden. Von dem Sturmholz liegen noch 1400 Festmeter auf dem Nasslagerplatz bei Schömberg. Da das Holz zwischen anderen Posten gelagert ist, konnte es nicht abgeführt werden.

Im Forstwirtschaftsplan 2002 sind noch keine Quoten für den Hiebsatz festgesetzt. Die Forstleute wollen sich bewusst zurückhalten.

100 Festmeter sind laut Revierförster Maier durch zufällige Nutzung bereits eingeschlagen. Von den Einnahmen und Verrechnungen in Höhe von 6000 Euro bleiben nach Abzug der Kosten ein Überschuss von 4500 Euro. Zur Aufforstung und Pflanzung kommen laut Maier nur Laubhölzer am Grundbühl und auf Tromeshorn in Frage, für welche die Kosten mit 1500 Euro angegeben sind. Die Bestandspflege erfordere 2500 Euro, die Unterhaltung der Wege beläuft sich auf 2000 Euro. Die Verwaltungskosten sind mit 5500 Euro veranschlagt.

Bei dem sich noch auf dem Nasslager befindlichen Holz rechnet man mit Einnahmen von 62 500 Euro. Für 400 Meter Weg am Grundbühl werden Kosten von 16 500 Euro errechnet. Zu dem sich noch auf dem Nasslager befindlichen Holz führte Forstamtsdirektor Dr. Bechter aus, dass das Holz bereits zu einem guten Preis verkauft sei. Die Bezahlung erfolge erst nach der Abfuhr, die sich wegen der ungünstigen Lage des Polters etwas verzögere. Auf jeden Fall werde das Lager in diesem Jahr geräumt.

Der Gemeinderat stimmte sowohl dem Bericht über den Vollzug 2001, wie auch dem Plan für das Forstwirtschaftsjahr 2002 einstimmig zu.