Rosenfeld, 12.03.2012

Thomas Miller im Amt bestätigt

Wahl ohne Gegenkandidat / Wahlbeteiligung einziger Indikator

Thomas Miller im Amt bestätigt
Der Ausgang der Bürgermeisterwahl in Rosenfeld stand schon von vornherein fest. Bürgermeister Thomas Miller zeigt sich mit dem Ergebnis zum Antritt seiner zweiten Amtsperiode zufrieden.

Mit 92,4 Prozent der Stimmen ist Thomas Miller gestern das zweite Mal zum Stadtoberhaupt gewählt worden. Hatte er sich jedoch vor seiner ersten Wahl 2004 noch gegen vier Kontrahenten durchzusetzen, war es am Sonntag kein einziger. Entsprechend niedrig war die Wahlbeteiligung insgesamt. Von 4862 Wahlberechtigten gaben nur 1783 eine gültige Stimme in einem der acht Wahllokale ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 36,7 Prozent. Angesichts der besonderen Situation ohne Gegner zur Wahl angetreten zu sein, zeigt sich der Bürgermeister dennoch zufrieden: „Optimal ist es nicht. 40 Prozent hätte ich mir schon gewünscht, aber bei vergleichbaren Wahlen mit nur einem Kandidaten ist die Wahlbeteiligung noch sehr viel schlechter. Insgesamt können wir deshalb zufrieden sein.“ Die nicht abgegebenen Stimmen wertet Miller als Zuspruch, die Bürger hätten schließlich die Gelegenheit gehabt, einen anderen Namen als seinen auf dem Stimmzettel zu notieren.

Wenn man von einem echten Wahlkampf in diesem Zusammenhang auch nicht sprechen kann, ließ Thomas Miller die Wahl trotzdem nicht sang- und klanglos auf sich zukommen: In den vergangenen Wochen lud er sowohl in der Kernstadt als auch in allen sechs Stadtteilen zu Bürgergesprächen ein.

Was seine Arbeit für die Stadt anbelangt beginnt die neue Amtsperiode ähnlich wie die bisherige geendet hat: „Wir haben natürlich sehr viele Themen und Maßnahmen auf dem Tisch, die alle im nächsten Jahr bearbeitet und umgesetzt werden wollen“, so Miller. Besonders will er sich aber dem Zusammenwachsen von Kernstadt und Stadtteilen widmen. „Wir haben immerhin sieben Stadtteile, das ist schon eine große Herausforderung“, betont der Bürgermeister. Verstärkt werde man sich im kommenden Jahr beispielsweise auch dem Thema Hochwasserschutz widmen.

Die Verkündung der Wahlergebnisse fand in feierlichem Rahmen vor dem Rosenfelder Rathaus statt. Neben vielen Gratulanten und Interessierten, darunter unter anderem die Ortsvorsteher der einzelnen Stadtteile, hatten sich auch Rosenfelder Musikvereine versammelt und Miller zu Ehren verschiedene Musikstücke zum Besten gegeben. Nachdem zahlreiche Glückwünsche übermittelt und Hände geschüttelt waren, lud der Bürgermeister alle Anwesenden noch zu einem Umtrunk ins benachbarte Lokal „Mömpel“ ein.


Ergebnisse der Bürgermeisterwahl in Rosenfeld

Bürgermeister Thomas Miller ist mit 92,4 Prozent der Stimmen aus allen Gemeindeteilen wiedergewählt worden bei einer Wahlbeteiligung von 36,7 Prozent. Ungültig waren 130 Stimmen.

Rosenfeld-Süd hat fast wie der Durchschnitt gewählt, hier erzielte Bürgermeister Miller 93,2 Prozent.

Rosenfeld-Nord liegt ebenfalls mit 91,7 Prozent im Durchschnitt.

Weniger Zustimmung erfuhr Thomas Miller in Bickelsberg mit 87,4 Prozent und in Brittheim mit 84,7 Prozent.

Heiligenzimmern steht fast hundertprozentig mit 98 Prozent hinter dem alten und neuen Bürgermeister.

Im durchschnittlichen Wahlergebnis liegen auch Isingen mit 92,4 Prozent und ebenso wie Leidringen mit 93,1 Prozent der Stimmen.

Mehr Zustimmung erfuhr Bürgermeister Thomas Miller in Täbingen mit 95,5 Prozent.

Briefwähler aus allen neun Wahlbezirken stimmten mit 89,6 Prozent für den Bürgermeister.

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