Zollernalbkreis, 22.02.2012

Ausbildungsatlas der IHK

IHK Ausbildungsatlas

„Hier ist Ausbildung drin!“ heißt der aktuelle Ausbildungsatlas der IHK Reutlingen. Über 90 Ausbildungsbetriebe präsentieren darin ihre aktuellen Ausbildungsangebote. Herzstück im Ausbildungsatlas sind Firmenportraits: Auf einen Blick findet man dort alle wesentlichen Informationen zu jedem Unternehmen, seinen Ausbildungsberufen und den Anforderungen an Bewerber. Bietet die Firma zudem Praktikumsplätze an? Auch das ist auf den ersten Blick erkennbar. Redaktionelle Tipps rund um das Thema Ausbildung und Berufswahl sowie alphabetische Listen der Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsberufe runden die 200 Seiten starke Publikation im DIN A 5-Format ab. Interessierte Schüler und Eltern können ihn direkt bei der IHK bestellen. 

Der Ausbildungsatlas kann per E-Mail: ausbildungsatlas@reutlingen.ihk.de bestellt werden. Online steht der Ausbildungsatlas unter www.reutlingen.ihk.de/ausbildungsatlas zur Verfügung.

 

Abitur plus Lehre

Abitur in der Tasche? Eine Ausbildung im dualen System kann eine hervorragende Alternative zum Studium sein. Schließlich bietet die klassische Lehre gute Grundlagen für den Weg nach ganz oben.

Betrieb statt Hörsaal? Abiturienten, die sich für eine betriebliche Ausbildung entscheiden, sind clever: Mit einer abgeschlossenen Lehre stehen Berufsanfängern viele Möglichkeiten offen.Gleich, ob sie anschließend für Studium an der Hochschule beginnen oder sich durch die berufsbegleitende Weiterbildung qualifizieren: Die so genannte „Duale Ausbildung“, also die klassische Lehre in Betrieb und Berufsschule, ist ein verlässliches Fundament für die weitere Karriereplanung.

Wer nach der Lehre weiter machen will, nutzt die Angebote der betriebsnahen Weiterbildung. Als Meister, Fachwirt oder Betriebswirt (IHK) übernimmt er Führungsaufgaben im Betrieb und ebnet sich den Weg ins Management. Das Besondere dabei: Absolventen der so genannten „geregelten Aufstiegsfortbildung“ kennen Theorie und Praxis ihres Metiers. In der Wirtschaft sind diese Kräfte besonders gefragt. Sie verfügen gleichermaßen über anwendungsbezogenes Fachwissen und Abstraktionsvermögen.

Längst haben sich auch die Hochschulen diesen Effekt zu Nutze gemacht. So vermitteln beispielsweise die Studiengänge der dualen Hochschule (DH) theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten. Die Studentinnen und Studenten verbringen dabei einen Teil ihres Studiums im Betrieb. Dieser Mehraufwand macht sich bezahlt: Heute finden die „Bachelors“ der Dualen Hochschulen nachgewiesener Maßen deutlich schneller eine Festanstellung als ihre Konkurrenten von den klassischen Universitäten.

Übrigens: Auch Absolventen der klassischen Universität tun sich mit der Jobsuche deutlich leichter, wenn sie eine Ausbildung im Betrieb vorweisen können. „Bewerber mit abgeschlossene Lehre haben oft die besseren Einstellungschancen“, so Ida Willumeit von der IHK Reutlingen. Kein Wunder: Schließlich kennt der ehemalige Azubi die Anforderungen in der Praxis und weiß, was im Betrieb gefragt ist. „Die Kombination von praxisnaher Ausbildung im Betrieb und wissenschaftlicher Qualifikation in der Hochschule ist nahezu ideal und bringt auch Vorteile für die späteren Führungsaufgaben“, so die IHK-Expertin.

Speziell für Technikfreaks mit besonderem Ehrgeiz haben die Hochschulen in Albstadt-Sigmaringen und Reutlingen ein eigenes Qualifizierungsmodell entwickelt. Sie bieten die Kombination aus einer Facharbeiterausbildung beispielsweise zum Industriemechaniker und einem Studium im Studiengang Maschinenbau. Die Ausbildungszeit ist nur geringfügig länger als bei einem konventionellen Studium an der Fachhochhochschule. Der Vorteil dabei: Studierende erwerben eine sehr fundierte Ausbildung.

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