Andreas Wolff will sich fest im Kader des TV Großwallstadt etablieren.
Andreas Wolff will sich fest im Kader des TV Großwallstadt etablieren. Foto: Eibner.

Großwallstadt, 17.02.2012

Wolff träumt vom Erfolg

INTERVIEW

Wolff träumt vom Erfolg

Er ist der Youngster im Tor des Traditionsklubs TV Großwallstadt. Andreas Wolff hat als Handballer eine Karriere im Eiltempo hingelegt. Der 20-Jährige, der in Euskirchen im südlichen Rheinland aufgewachsen ist, gehört als Torwart mittlerweile zum festen Stamm des TV Großwallstadt. Gleichzeitig ist er mit einem Zweitspielrecht für den Süd-Drittligisten TV Kirchzell ausgestattet. Der Torhüter sprach mit unserem Mitarbeiter Ferdinand Jacksch über seinen Weg zum Handball, seine steile Karriere, seine Zukunft und natürlich über das Spiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten.

Sie haben schon rund 20 Bundesligaspiele absolviert und sind mit Großwallstadt 2011 EHF Vizecupsieger geworden. Das ging ganz schön schnell nach oben. Oder?

ANDREAS WOLFF: Für für Torhüterverhältnisse ging das wirklich alles recht schnell. Es gibt kaum 20-jährige Torhüter in der HBL. Im letzten Jahr als Marcus Rominger zur Winterpause aufhört hat, war das schon der Beginn einer Riesenchance für mich. Profitiert habe ich mit Sicherheit davon, dass Peter David auch mein Trainer war als wir in der A-Jugend Deutscher Vizemeister wurden. So konnte ich mich durch Trainingsleistungen für Einsätze empfehlen und habe diese auch bekommen. Dass dies die erfolgreichste Saison des TVG seit längerer Zeit war, war natürlich noch eine schöne Beigabe, der EHF Cup auf jeden Fall eine aufregende Sache.

Wie sind Sie denn in welchem Alter ausgerechnet beim Handball gelandet?

WOLFF: Ich habe im Alter von vier Jahren bei der SG Ollheim/Straßfeld angefangen. Das war der nächstgelegene Klub und der Heimatverein meines Vaters, durch den ich auch zum Handball gekommen bin, weil er dort gespielt hat und somit auch mein Interesse beim Zuschauen geweckt worden war.

Vor Weihnachten 2011 haben Sie beim 22:19 gegen Göppingen den verletzten Martin Galia vertreten und das „Spiel ihres Lebens“ gemacht. Solche und ähnliche Schlagzeilen haben die Runde gemacht. Wie gehen Sie damit um?

WOLFF: Jeden freuen Schlagzeilen wie diese, insbesondere aber junge Leute. Es gibt auch einen großen Motivationsschub, wenn es so gut läuft. Doch trotz allen Lobes versuche ich mich nicht darauf auszuruhen, sondern dies vielmehr das als Backup für das Selbstbewusstsein zu nehmen, wenn es mal nicht ganz so rund läuft, um in der Entwicklung möglichst rasch dahin zu kommen, dass solche Leistungen standardmäßig abgerufen werden können.

Welche persönlichen Handball-Ziele verfolgen Sie mittelfristig?

WOLFF: Ich will mich beim TV Großwallstadt als festes Kadermitglied etablieren und ein gutes Gespann mit Martin Galia bilden. Zudem möchte ich natürlich noch große Spielanteile bekommen und will Leistungen wie in den Partien gegen Göppingen oder Hildesheim abliefern.

Nun spielen Sie in Balingen. Wie wird das Spiel ausgehen?

WOLFF: Wir gewinnen und zwar 28:23, da wir im Angriff mit guten Konzeptionen die Balinger Abwehr vor Probleme stellen und hinten unsere starke Defensivarbeit zur Schau stellen.

Wie lange läuft Ihr Vertrag?

WOLFF: Mein Vertrag läuft noch bis zum Ende der nächsten Saison. Bisher habe ich darüber hinaus noch keine Pläne gemacht, die ja sowieso abhängig von meiner weiteren Entwicklung sind. Grundsätzlich fühle ich mich aber in Großwallstadt sehr wohl.

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