Der HBW Balingen-Weilstetten 2 empfängt am Sonntag den Aufsteiger HV Stuttgarter Kickers. In der Hinrunde spielte die Mannschaft um Kapitän Klaus Schuldt (im Bild) gegen das Team aus der Landeshauptstadt 27:27

Balingen, 10.02.2012

HBW 2 kämpft ums Überleben

3. Liga: Schlüsselspiel gegen das Team aus der Landeshauptstadt

HBW 2 kämpft ums Überleben
Dem HBW Balingen-Weilstet-ten 2 steht am Sonntag ein Schlüsselspiel ins Haus. Um 17 Uhr empfängt der Perspektivkader in der SparkassenArena den Drittliga-Aufsteiger HV Stuttgarter Kickers.

Beide Mannschaften kämpfen ums Überleben in der dritthöchsten Spielklasse, der Vorsprung der Gastgeber beträgt gerade mal zwei Zähler. Und das ist es, was HBW-Trainer Eckard Nothdurft partout nicht in den Kopf will. „Die Stuttgarter sind ein richtiges Kaliber. Von den Namen her dürften die eigentlich gar nichts mit unserer Tabellenregion zu tun haben. Die gehören viel weiter oben hin.“

Dass der A-Lizenzinhaber nicht schwadroniert, haben die Stuttgarter mehrfach erkennen lassen. Dem Spitzenreiter SG Leutershausen raubten sie gleich im ersten Sieg einen Punkt, den Zweitliga-Absteiger TSG Groß-Bieberau schickten sie mit einer 35:29-Packung nach Hause. Fünfmal spielte die Mannschaft von Trainer Mike Wolz Remis, mehr als jedes andere Team. Allerdings gab es auch brutale Klatschen, so beim 36:24 in Konstanz, die erklären, weshalb die Kickers mit dem HBW um den Klassenerhalt konkurrieren. „Die haben ganz komische Ergebnisse, welche die gesamte Bandbreite abdecken“, spricht Nothdurft die fehlende Konstanz an: „Wenn die ihre PS auf den Boden kriegen, können sie jede Mannschaft schlagen.“

Insofern gleiche der Gegner eine Wundertüte und sei überhaupt nicht auszurechnen. Zudem habe Wolz am vergangenen Wochenende mit einer Überraschung aufgewartet, die ihn vor ein Rätsel stelle. Erstmals hätten die Stuttgarter einer 6:0- statt der gewohnten 3:2:1-Abwehr vertraut, „jetzt weiß ich gar nicht mehr, auf was wir uns einstellen sollen“, sieht sich Nothdurft in der Klemme.

Diese ist allerdings nicht nur taktischer Natur, sondern seit Wochen geprägt von der langen Verletztenliste. Fabian Schlaich kann frühestens in zwei Wochen ins Training einsteigen, bei Christoph Foth dauert es mindestens bis Mitte März, Mario Vuglac, Micha Thiemann und Philipp Eberhardt fallen noch monatelang aus. Verzichten muss Nothdurft am Sonntag auch auf die beiden Talente Jan Remmlinger und Jannik Hausmann, die in der A-Jugend-Bundesliga gegen den Tabellenführer SG Pforzheim/Eutingen (12.30 Uhr SparkassenArena) gefordert sind.

„Mein Problem ist es, individuell einigermaßen auf Augenhöhe mit den Kickers zu kommen“, umschreibt Nothdurft sein Begehren nach Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Seine größtenteils unerfahrenen Jungs dürften nämlich kaum in der Lage sein, es rein körperlich mit den Zweitliga-erprobten Recken aus der Landeshauptstadt aufzunehmen. Zwar gab es im Hinspiel nach kuriosem Verlauf – erst führte der HBW deutlich, lag zum Schluss aber hinten – ein 27:27-Remis. Den Kickers fehlten allerdings zwei Leistungsträger, während die Balinger fast in Bestbesetzung angetreten waren.

Auch von einer optimalen Vorbereitung auf diese immens wichtige Partie, könne keine Rede sein, fährt der HBW-Coach fort. Fast alle seiner Spieler seien Studenten und hätten wegen Uni-Prüfungen in dieser Woche nur eine gemeinsame Trainingseinheit absolviert. Umso wichtiger sei es, neben Paul Bar und Philipp Keinath weitere Schützenhilfe aus dem Erstligakader zu erhalten, idealerweise in Gestalt von Felix König und Kai Häfner.

Die Situation seiner Mannschaft vergleicht Nothdurft mit der Lage von Eichhörnchen vor dem Winter: „Wir müssen jetzt die Nüsse in Form von Punkten sammeln, um über die harte Zeit, die uns am Saisonende bevorsteht, hinwegzukommen.

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