Balingen, 08.02.2012

Wilke wechselt zu TuS N-Lübbecke

Bundesliga: HBW-Coach bedauert den Abgang

Wilke wechselt zu TuS N-Lübbecke
Nach Daniel Sauer, Jens Bürkle, Martin Ziemer und Alexandros Alvanos steht nun der fünfte Abgang für den Balinger Handball-Bundesligisten fest. Dennis Wilke wechselt am Saisonende zu TuS N-Lübbecke.

Bereits Anfang der Woche wurden die Spekulationen immer lauter, gestern bestätigte der HBW Balingen-Weilstetten dann: Dennis Wilke verlässt den schwäbischen Bundesligisten zum Saisonende.

Neuer Arbeitgeber des 26-Jährigen wird der Liga-Konkurrent TuS Nettelstedt-Lübbecke. Der Rechtsaußen erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. „Wir freuen uns, mit Dennis Wilke einen Spieler verpflichtet zu haben, der nicht nur spielerisch über viel Potenzial verfügt, sondern auch äußerst abwehrstark ist. Mit ihm gewinnen wir weitere Qualität hinzu und stellen den Kader breiter auf, da Wilke auf Rechtsaußen und in der Abwehr auf der Halbposition eingesetzt werden kann“, sagt Zlatko Feric, Teammanager des Tabellenachten über den Zugang.

Der gebürtige Sindelfinger kam über den Drittligisten SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen 2006 nach Balingen. Zunächst spielte er zwei Jahre überwiegend in der zweiten Mannschaft. In den vergangenen drei Spielzeiten ist er zu einem gestandenen Bundesligaspieler und zu einer wichtigen Stütze der Mannschaft geworden. Nun wechselt er zu den Rot-Schwarzen – ohne Abstriche? Keineswegs. „Es war keine leichte Entscheidung“, beteuert Dennis Wilke, der besonders die Mannschaft und das familiäre Miteinander beim HBW vermissen wird. Der Verein und das Umfeld sind ihm ans Herz gewachsen. Es sei keinesfalls eine Entscheidung gegen die Schwaben gewesen, vielmehr wolle er etwas Neues ausprobieren: „Ich will mich sportlich und menschlich weiterentwickeln und bin jetzt im richtigen Alter, um den nächsten Schritt zu gehen.“

In der laufenden Saison hat Wilke bisher 64 Tore beigesteuert. Dabei sind insbesondere seine Tempogegenstöße von großer Bedeutung. Aber auch von der Sieben-Meter-Linie ist er mit seiner Ausbeutung von annähernd 90 Prozent ein Garant für Treffer im gegnerischen Kasten.

„Dass er geht, ist ein herber Verlust für uns“, so HBW-Coach Dr. Rolf Brack. „Er hat in dieser Saison leistungsmäßig den größten Sprung hingelegt und auf der ihm neu zugeteilten Halbposition alle Erwartungen übertroffen.“ HBW-Geschäftsführer Bernd Karrer zeigt Verständnis, dass sich sein Schütz-ling bei einem anderen Verein versuchen möchte. „Ich bin mir aber hundertprozentig sicher, dass Dennis in der restlichen Saison alles für den HBW geben wird“, betont Karrer und fügt hinzu: „Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute!

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