Mit Smartphone zum Essen

04.02.2012 von Nils Horst

Vor kurzem war ich in Stuttgart zusammen mit ein paar Freunden zum Essen verabredet. Eigentlich nichts Spektakuläres. Doch irgendwie habe ich im Eifer des Gefechts den Straßennamen des Restaurants falsch verstanden, denn nachdem ich das Taxi verlassen habe und mich umsah, konnte ich in der relativ dunklen Straße weit und breit kein Restaurant sehen. Nach einem kurzen Anruf bei meinen Bekannten war klar, dass ich einen Buchstaben verdreht habe und nun noch gute vier Blocks zu laufen habe. Klar hätte ich noch mal ein Taxi nehmen können, doch nachdem die erste Fahrt bereits zwölf Euro gekostet hatte, kam dann doch der Sparfuchs in mir hoch. Also entschloss ich mich, zu Fuß zu gehen. Irgendwie hat mich vor lauter Hektik dann auch noch mein Orientierungssinn verlassen. Doch Gott sei Dank bin auch ich mittlerweile Besitzer eines Smartphones. Auf dieses habe ich mir die exakte Adresse schicken lassen und schwups hatte ich eine Wegbeschreibung samt Kompass auf dem Display. Toll, was diese Geräte so alles leisten können dachte ich mir. Doch irgendwie bin ich mir doch etwas komisch vorgekommen, als mich mein Smartphone durch Stuttgarts Straßen navigierte. Ich sah das ganze mit Humor und weiß nun, dass ich mich jederzeit auf dieses Gerät verlassen kann. Denn Dank dem Smartphone kam ich nur etwa 20 Minuten zu spät zum verabredeten Essen.

Eeeeentschuldigung ...

dass ich Herrn Horst die Freude an seinem neuen Spielzeug getrübt habe.

Beleidigende war der Beitrag nicht, sonder vielmehr Ausdruck einer Studie (!).

Was zwischenzeitlich im ZAK alles der Zensur unterworfen wird . . .

Nordkoreanische Grüße, Tim
Tim Mahler am 07.02.2012 09:00:27
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