Straßberg, 27.01.2012

Mit dem Dach ist alles in Ordnung

Straßberg investiert viel Geld in den Kindergarten und in die ehemalige Kochschule

Mit dem Dach ist alles in Ordnung
Das Flachdach des Straßberger Kindergartens wird nicht saniert. „Es hat keine Schäden und ist somit absolut dicht“, informierte Bürgermeister Manfred Bopp die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung.

Schon bei der Vorstellung des Haushaltes 2012 hatte Manfred Bopp das Vorhaben angezweifelt. Architekt Daniel Hotz bestätigte am Dienstagabend, dass sich das Dach in einem guten Zustand befinde: „Wir konnten keinen Wassereintritt erkennen.“

Bürgermeister Manfred Bopp schlug vor, in einigen Jahren an der Außenfassade eine Wärmedämmung anzubringen. Im Rahmen dieser „sinnvollen Gesamtmaßnahme“ könne dann neben der Sanierung auch gleich das Flachdach und das Satteldach gedämmt werden. Eine Kostenschätzung dafür gibt es bislang aber noch nicht.

Mitte März werden im Erdgeschoss der Waschraum und die in die Jahre gekommenen Toiletten von Grund auf gerichtet. Auch die Kleinkindgruppe bekommt ein modernes WC mit Waschbecken. Die Kostenschätzung von Architekt Daniel Hotz umfasst unter anderem Abbruch-, Verputz-, Fliesen- und Malerarbeiten sowie die Sanitärinstallation. Der Bauhof führt die Elektroarbeiten aus. Es handelt sich in erster Linie um die Beleuchtung.

Im Haushalt der Gemeinde Straßberg sind für die Maßnahme 50 000 Euro eingeplant. Daniel Hotz ging in der Sitzung von einer Bauzeit von bis zu sechs Wochen aus. Die besonders lärmintensiven Maßnahmen sollen am Freitagnachmittag und am Samstag ausgeführt werden.

An der ehemaligen Kochschule in der Kirchstraße tut sich ebenfalls was. Für rund 50 000 Euro werden die alten Holzfenster im Erdgeschoss, auf der Bühne und im Untergeschoss gegen Kunststofffenster ausgetauscht. Insgesamt sind es 29 Fenster. Ein großer Teil davon stammt noch aus dem Jahr 1953.

Das Gebäude erhält außerdem auf der Ost-, Nord- und Südseite weiße Kunststofftüren. Die beiden Holztore im Untergeschoss werden überarbeitet und bekommen einen neuen Anstrich.

Die Räume im Erdgeschoss der ehemaligen Kochschule nutzen der Musikverein, das Mutter-Kind-Turnen und sporadisch auch die Schlossgartenschule. Im Untergeschoss befinden sich der Werkraum und die Garage des Straßberger Bauhofes.

Laut dem von Architekt Daniel Hotz vorgelegten Zeitplan wird der Gemeinderat die Arbeiten in der Februar-Sitzung vergeben. Baubeginn ist dann voraussichtlich bereits in der letzten März-Woche.

Obwohl sich der Winter bislang vornehm zurückgehalten hat, kam am Dienstag auch der Räumdienst zur Sprache. Um den Bauhof zu entlasten, wurde entschieden, die Firma Heinrich Teufel aus Straßberg damit zu beauftragen, für freie und gestreute Straßen in der Bohlsiedlung, im Höfental und auf dem Schelmenwasen zu sorgen.

Abschließend informierte Bürgermeister Manfred Bopp, dass die Katholische Bücherei einen Antrag auf Vereinsförderung gestellt habe. Sobald die Vereinszuschüsse auf der Tagesordnung stehen, werde darüber beraten.

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