Burladingen gelingt Befreiungsschlag

Volleyball-Regionalliga: 3:1 in Beiertheim

Karlsruhe, 23.01.2012 von Frank D. Engelhardt

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Mit einem knappen 3:1-Auswärtserfolg gegen Tabellennachbar Beiertheim haben die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen einen ganz wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

Und es geht doch: Die Burladinger Volleyballerinnen haben am Wochenende ihre Niederlagen-Serie in der Regionalliga beendet und endlich wieder Punkte eingesammelt. In den letzten zehn Begegnungen waren die Damen von Philipp Kurz immer wieder nah dran gewesen, doch erst jetzt gegen den direkten Konkurrenten Beiert-heim durften sie jubeln. „Es war ein knappes Spiel, das wir aber verdient gewonnen haben“, erklärt der TSV-Coach nach dem 3:1-Auswärtstriumph (18:25, 25:22, 25:20, 25:22). Der TSV hat damit den siebten Tabellenplatz vom SVK übernommen.

Beiden Parteien war bewusst, um was es geht, dementsprechend angespannt war die Atmosphäre. Die Gastgeber erwischten den besseren Start, punkteten mit vier Aufschlägen in Folge. Ihre schnelle Führung bauten die Badener über 11:5 und 13:7 aus. Die Burladingerinnen machten in dieser Phase zu viele Flüchtigkeitsfehler und gaben so den Satz ab.

Nach dem 1:1 in Durchgang zwei übernahmen die Gäste erstmals das Ruder, 4:8 und 5:11 war auf der Anzeigetafel zu lesen, bevor sich Beiertheim zurückkämpfte, beim 18:17 sogar erneut die Führung übernahm. Danach zogen die Volleyballerinnen um Spielführerin Myriam Wenk aber davon (19:21, 20:23). Das Spiel der Hausherren stockte, deren Trainer kritisierte lautstark den Schiedsrichter und kassierte dafür eine gelbe Karte.

Im dritten Satz kam dann der große Auftritt von Sarah Uhland, die mit einer beeindruckenden Aufschlagserie den TSV in Front brachte. Zehn Punkte, davon allein die Hälfte durch Asse, bildeten das Fundament für den Gewinn des dritten Durchgangs. Beiertheim stemmte sich zwar noch dagegen, doch mehr als Ergebniskosmetik war das 20:25 nicht. Eine ganz enge Kiste wurde der nächste Satz, über 6:6, 9:9 und 14:14 schritten die Teams unisono Richtung Entscheidung. Beim 19:21 konnte sich das TSV-Ensemble erstmals absetzen, wenig später gab es beim Stand von 22:24 den ersten Matchball, den die Gastgeber durch einen versemmelten Aufschlag selbst für die Gäste verwandelten.

„Die leichten Fehler haben diesmal den Ausschlag gegeben“, erklärt Kurz, der die mannschaftliche Geschlossenheit seines Teams lobt. Die Außenspielerinnen Sarah Uhland und Annika Jörg sowie Nachwuchsspielerin Maria Deibert, die durch die Verletzung einer Teamkollegin von Beginn an spielte, haben sich dabei besonders hervorgetan.

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