Zollernalbkreis, 20.01.2012

Der erste Eindruck, die beste Visitenkarte

Egal ob Student, Schüler oder Auszubildender, jeder sollte sein Bewerbungsgespräch gut vorbereiten: Denn hier entscheidet sich, ob man das bekommt, für was man sich bewirbt. In der Regel ist des Bewerbers Ziel ein Prakti-?kums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Es kann aber auch um ein Stipendium gehen. Letztendlich sollte man sich beim Bewerbungsgespräch an einige grundlegende Dinge halten.

Der erste Eindruck zählt. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist ein Muss: Beim Bewerbungsgespräch erscheint man in eleganter Kleidung. Für Männer sind Hose, Sakko und Hemd, für Frauen Hose oder Rock und Bluse angebracht. Bewerberinnen sollten dezent geschminkt sein. In beiden Fällen müssen die Schuhe zum Rest der Kleidung passen und sauber sein.

Unbedingt pünktlich sein. Nichts wirft ein schlechteres Licht auf den Mitarbeiter in spe, wenn er es nicht mal zum Bewerbungsgespräch rechtzeitig schafft. Also lieber drei Puffer einplanen, um Verzögerungen aller Art zu vermeiden. Am besten am Vortag den Wetterbericht studieren. Steht ein Schneechaos bevor, sollte man sich eher auf den Weg zum Gespräch machen, als wenn Sonnenschein angesagt ist. Zeichnet sich trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ab, dass man nicht pünktlich ist, rechtzeitig Bescheid sagen.

Im Gespräch. Einmal beim Bewerbungsgespräch ankommen, geht es nun in die entscheidende Phase. Wird man zum Gespräch hereingeholt, begrüßt man alle Anwesenden im Raum einzeln. Kennt man ihre Namen, spricht man sie direkt an: Guten Tag, Herr Schuster. Hallo, Frau Daniel. Das signalisiert bereits zu Beginn eine gewisse Souveränität und Vorbereitung.

Sitzt man am Tisch, bekommt man meist etwas zu trinken angeboten. In der Regel ist es Wasser oder eine Tasse Kaffee, das darf man gerne annehmen. Ablehnen muss man unbedingt Alkohol, selbst wenn man ihn angeboten bekommt.
Im Gespräch geht es nun darum, den Gegenüber davon zu überzeugen, warum gerade man selbst der Richtige für den Job ist. Auch hier kann man mit einiger Vorbereitung punkten. Denn wer beim Bewerbungsgespräch auf folgende Fragen das erste Mal nach einer Antwort sucht, kommt leicht ins Stocken:

  • Welche Stärken man hat? 
  • Warum ist man der Richtige für den Job? 
  • Warum gerade diese Firma? 
  • Welche Qualifikationen und Erfahrungen bringe ich für diesen speziellen Job mit? 

Wer nebenbei ein paar Fakten über die Firma einstreut, signalisiert besonderes Interesse. Wichtig ist, bei allem das richtige Maß zu finden zwischen Zurückhaltung und Überzeugungskraft. Wer seine Außenwirkung schlecht einschätzen kann, sollte Zuhause schon einmal bei Freunden oder der Familie vorsprechen. Gerade bestimmte Gestiken, eine unkontrollierte Mimik oder zu lockere Ausdrucksformen können dem Gesprächspartner schnell ein schlechtes Bild über den Bewerber vermitteln.

Viele weitere Tipps gibt s im Internet, einfach "Bewerbung" auf google.de eingeben. Empfehlenswert ist ein Blick auf Video-Portale wie youtube.de oder myvideo.de. Hier gibt es einige gutgemachte Filme zum Thema. 

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