Leserbrief

Vereinigte Volksbank Zollernalb ist passé

18.01.2012

Vor einigen Wochen war in der Zeitung zu lesen, dass die Volksbank Balingen mit der Volksbank Rottweil fusionieren möchte. Das ist von der Sache her richtig, für eine Fusion gibt es sicherlich gute Gründe. Die Volksbank Rottweil ist dafür bestimmt ein potenter Partner. Gleichwohl ist es einfach schade, dass mit einer Fusion von Balingen die Möglichkeit zur Bildung einer vereinigten Volksbank Zollernalb so nicht mehr möglich ist. Natürlich ist eine noch stärkere Volksbank Balingen-Rottweil für deren Kunden und Mitglieder auch ein Gewinn. Jedoch wäre eine harmonische Lösung innerhalb des Landkreises, sentimental betrachtet, schöner und räumlich gesehen naheliegender.

Albert Sauter
Eugen-Bolz-Strasse 3
Balingen

Selten wird so viel gelogen wie vor Bankfusionen

Die Worte, die man im Vorfeld dieser geplanten Fusion zu hören bekommt, unterscheiden sich nicht von den Versprechen der Bankvorstände bei den Fusionen, die die Bankkunden der Region in der Vergangenheit mit erdulden mussten. Fast in allen Fällen haben sich die slbungsvollen Worte als hohle Phrasen entpuppt - an die im Vorfeld der Fusion getätigten Versprechen von "Kundennähe" und "Entscheidungs-Kompetenz vor Ort" konnte sich hinterher keiner mehr erinnern.

Man kann nun hoffen, dass die Vertreter sich diesmal nicht überrumpeln lassen. Die Fusion ist so unsinnig wie unnötig. Da helfen auch die Phantasie-Geschichten von Luippold und Rauner nichts. Bisher konnten die "Möchtegern-Ackermänner" jedenfalls keine Fakten vorlegen, die eine Fusion rechtfertigen.

Es wird immer deutlicher: Der einzige Grund ist das persönliche Wohlergehen der Vorstände - man will "Vorstand einer großen Bank" sein und ein demensprechendes Vorstandsgehalt beziehen. Wohlgmerkt: Beziehen - nicht verdienen.

Verdient haben die zweifelhaften "Direktörchen" ihr Gehalt nämlich jetzt schon nicht.
Karl Hehl am 23.05.2012 19:05:35
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