Grelles Pink und dröhnende Bässe

„electrokiss“: Zwei Harthauser bringen Großstadt-Flair in die Provinz

Messstetten, 17.01.2012

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In Meßstetten hieß es kürzlich wieder „electrokiss – just feel it“. Die Tanzveranstaltung wird von zwei jungen Harthausern organisiert, die Großstadtfeeling elektronischer Musik auch auf die Schwäbische Alb bringen möchten.

„just feel it“ – zu deutsch: „fühl es einfach“: Unter diesem Motto fand kürzlich zum achten Mal im „tonic“ die Electro-Veranstaltung „electrokiss“ statt. Die Organisatoren zeigten sich engagiert: „Es ist uns jedes Mal aufs Neue wichtig, musikalisch das Beste vom Besten zu bieten“, sagte Stefan Buchholz. Sein Kollege Manuel Wollwinder fügt hinzu: „Hier auf der Schwäbischen Alb finden sich selten Veranstaltungen, wo richtig gute elektronische Musik gespielt wird und das möchten wir ändern“. Die Farben Pink und Türkis stehen bei „electrokiss“ für dieses Gefühl.

Die beiden Harthauser Organisatoren haben es an diesem Abend geschafft, gute elektronische Musik ins tonic nach Meßstetten zu bringen. Schnell war klar, dass diese Veranstaltung anders ist. Komplett in Pink strahlte das Licht aus dem inneren des relativ neuen Meßstetter Clubs und der Bass dröhnte bis auf den Parkplatz. Mit jedem Schritt näher Richtung Club wurde der Bass heftiger, die Musik klarer und der Kopf begann unweigerlich zu wippen. Am Eingang warten charmante Damen, die mit einem „electrokiss-Drink“ und einem Lächeln jeden Gast willkommen hießen.

Im Club war es dann schwer, die Füße still zu halten, als der Schweizer Maxx Robbers, einer der Star-DJs aus der Electroszene auflegte. Hoch konzentriert schob er die Regler auf dem DJ-Pult hin und her. Er setzte immer wieder seine Kopfhörer auf, um das nächste Lied perfekt einzumischen und das Publikum kontinuierlich am Tanzen zu halten. Er verbreitete nicht nur Stimmung, sondern versetzte die Menschen regelrecht in Ekstase – ließ sie die Zeit vergessen und den Abend genießen.

„electrokiss“ bedeutet aber mehr als nur ein DJ: Weitere Glanzlichter an diesem Abend waren „Housemaster T“ und „Klick Kiddy Klack“. Während „Housemaster T“ dem Publikum zu Beginn kräftig einheizte und mit House und Electro überzeugte, machte „Klick Kiddy Klack“ den Abschluss und gab in den frühen Morgenstunden alles; erst um fünf Uhr morgens war dann Schluss.

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