Leserbrief
Keine andere Lösung denkbar?
12.01.2012
Ich bin von Seiten der Gemeinde nie in irgendeiner Form darauf hingewiesen worden, dass es Probleme bei der Durchfahrt des Räumdienstes in der Wahlentalstraße gibt oder sonstige Probleme mit der Durchfahrt bestehen. Kürzlich nun wollte ich mein Fahrzeug wie immer nach der Arbeit vor meinem Haus abstellen; da musste ich leider feststellen, dass die Gemeinde auf der kompletten rechten Straßenseite ein absolutes Park- und Halteverbot erlassen hat. Das wirft bei uns in der Straße echte Probleme auf, da hier ältere Menschen, oder wie wir mit zwei kleinen Kindern und einer schwangeren Frau, nicht einmal zum Be- und Entladen vor unserem Haus halten dürfen. Auch Pflegeorganisationen, die Menschen in unserer Straße versorgen, haben keine Möglichkeit, zumindest zeitlich begrenzt, ein Fahrzeug abzustellen, geschweige denn die Besucher der betroffenen Haushalte.
Was mich an der Sache jedoch am meisten ärgert, ist, dass nie jemand aufgefordert wurde, sein Fahrzeug anders zu parken und dass es in der Straße andere Möglichkeiten gibt, eine Durchfahrt zu gewährleisten; ohne dieses Generalverbot. Anregungen bei der Gemeinde, doch direkt die Probleme anzusprechen, stießen auf taube Ohren. Es wurde lediglich darauf verwiesen, dass nach dem Urlaub auch über andere Lösungen gesprochen wird.
Meiner Meinung nach wurden die Schilder ohne Absprache und willkürlich wegen angeblicher Durchfahrtsprobleme aufgestellt. Ein Auto stand kürzlich seit Stunden im absoluten Halteverbot und keiner überwacht die Maßnahme. Irgendwie kommt es mir vor, in ein Wespennest gestochen zu haben, als ich bei der Gemeinde um Auskunft gebeten habe.
Daniel SchneiderWahlentalstraße 71,
Tailfingen
