Mit Elan ins Lokalderby

Regionalliga-Volleyball: Burladingen empfängt am Samstag Rottenburg

Burladingen, 11.01.2012 von Frank D. Engelhardt

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Mit neuem Elan gehen die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen in ihr erstes Heimspiel 2012. Im Lokalderby treffen die Fehlastädterinnen am Samstag (20 Uhr) auf den TV Rottenburg.

„Wir haben die Pause dringend benötigt“, meint TSV-Coach Philipp Kurz rückblickend. Drei Wochen lang standen die Räder beim Volleyball-Regionalliga-Team des TSV Burladingen still, war Zeit für die Sportlerinnen, mal etwas Abstand zum stressigen Saisonalltag zu gewinnen. Denn der bisherige Rundenverlauf war für die Volleyballerinnen um Spielführerin Myriam Wenk alles andere als einfach, bei so mancher knappen Begegnung war ihnen das Glück nicht gerade hold. Und das kratzt natürlich am Nervenkostüm. „Wir hätten schon gerne noch den einen oder anderen Punkt mitgenommen.“

Mitte vergangener Woche ist die Kurz-Truppe wieder ins Training eingestiegen. „Alle Spielerinnen sind fit und die Übungseinheiten haben soweit gut funktioniert“, erklärt der Trainer. Natürlich würde die Niederlagenserie noch in den Knochen stecken, doch der Elan und die Einsatzbereitschaft sei spür- und sichtbar. „Mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfkraft waren von jeher unsere Stärke – und genau damit gehen wir in die kommenden Spiele.“

Alle Blessuren wurden in der Pause ausgemerzt, alle Spielerinnen sind voll einsatzfähig und bereit für die anstehenden Aufgaben. Nach drei Trainingseinheiten in dieser Woche wartet mit dem TV Rottenburg am kommenden Samstag bereits ein ganz schwerer Brocken auf das junge Burladinger Team. Die Gäste haben eine respektable Hinrunde gespielt, sind nicht von ungefähr Tabellendritter und werden sicherlich alles tun, um die Punkte aus der Trigema-Arena zu entführen. „Eine Begegnung auf Augenhöhe zu erwarten, wäre zu verwegen – wir werden aber alles geben und versuchen, das Spiel offen zu gestalten“, gibt sich der Burladinger Verantwortliche kämpferisch. „Wir haben hier in Burladingen ein ganz tolles Publikum, wohl eine der besten Kulissen überhaupt in der Liga“, ist Kurz voll des Lobes.

Deutlich mehr Chancen rechnen sich die Fehlastädterinnen im VLW-Verbandspokal aus. Nach Freilos und dem problemlosen Auftakt gegen Bezirksligist Böblingen in Runde zwei geht es am Montag in Backnang weiter. Der Landesligist ist aber nicht zu unterschätzen, hat er doch zuletzt einen Oberligisten aus dem Wettbewerb katapultiert. Philipp Kurz und seine Mannschaft sind also gewarnt, trotz allem aber positiver Dinge und wagen bereits einen Blick auf das Viertelfinale zu werfen. Dort wird, wenn alles normal läuft, wohl die TG Biberach warten – und die ist derzeit nicht von ungefähr Tabellenerster in der Regionalliga. Nur einmal mussten sich die Damen von der Riß beugen, beim Tabellenzweiten Tübinger Modell setzte es eine 1:3-Auswärtspleite.

Doch noch ist es nicht soweit und Priorität Nummer eins liegt bei den Burladingerinnen ganz klar auf dem regulären Ligabetrieb. „Wir wollen natürlich unser Potenzial ausspielen und den Klassenerhalt schaffen“, betont Kurz nachdrücklich. Im bisherigen Saisonverlauf hätte sein Team unnötigerweise Punkte liegen lassen, in den kommenden Spielen wollen sie ihre Qualitäten teurer verkaufen.

Die nächsten Spiele geben die Marschrichtung vor

Nach zehn von 18 Rundenspielen rangiert der TSV Burladingen mit 2:18 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Regionalliga-Schlusslicht Umkirch ist punktgleich, hat allerdings einen Satz weniger auf der Habenseite. Der VfR hat seine beiden einzigen Punkte übrigens in einem packenden Fünf-Satz-Krimi gegen den TSV geholt.

Nur einen Sieg voraus sind die Damen vom SKV Beiertheim. Der Tabellen-Achte ist der nächste Auswärts-Gegner der Fehla-städter am 21. Januar. Der SKV hat mit einem Minimalaufwand zwei Erfolge eingefahren, lediglich sieben Sätze haben die Badener bisher gewinnen können, fünf weniger als die Mannschaft von Trainer Philipp Kurz.

Normalerweise müssten die Teams 14 Punkte haben, um nicht abzusteigen, dank der Ligareform mit einem Absteiger weniger dürften diesmal aber auch sechs ausreichen, weiß auch der Burladinger Coach. Vier Punkte müssten damit Burladingens Spielführerin Myriam Wenk und ihre Teamkameradinnen holen – eine machbare Aufgabe.

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