Mutbürger!

31.12.2011 von Gudrun Stoll

Annus horribilis ? Gewiss war 2011 ein schreckliches Jahr mit seinen weltweiten Katastrophen und der noch längst nicht ausgestandenen europäischen Krise. Ich bin am 365. Tag des Jahres aber auch ein bisschen stolz auf uns Baden-Württemberger. Man sagt uns ja vieles nach: Wir können kein Hochdeutsch. Stimmt. Wir verfügen über einen hohen Lebensstandard. Auch wahr. Folgerichtig neigen wir dazu, unsere Besitzstände zu wahren. Warum nicht, schließlich 'schaffen' wir ja auch wie die Weltmeister.

Tja, und dann setzen wir, die als konservativ geltenden und mit Vorliebe Daimler fahrenden Schwaben, unsere schwarze Regierung ab und verhelfen dem ersten grünen Ministerpräsidenten in Deutschland ins Amt. Es kommt noch besser: Wir sagen künftig, wo's lang geht. Seit dem Volksentscheid dürfte klar geworden sein, dass über ein umstrittenes Projekte wie S 21 nicht Aktionismus am Bauzaun entscheidet, sondern das Volk. Wir in der Provinz, lange schon verärgert über das Stuttgarter Schauspiel, hatten im November ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Gut so.

Volksentscheide sollten fester Bestandteil unserer politischen Kultur werden. Denn die Zeiten sind vorbei, in denen der Bürger das Feld des Regierens getrost den Politikern überlassen konnte. Brechen wir auf zu neuen Ufern. Nicht mit geballter Faust. Lasst uns kritische Mutbürger sein!

Last uns Kritische Mitbuerger sein?

JA, nur was ist ein kritischer Mitbuerger? Etwa wer ja und amen sagt zu allem, was ihm von den Gruenen zur Unterschrift vorlegen? Denn wer frage an die Guenen hat, sollte sie lieber schlucken. Sonst geht es ihm wie mir im letzten Jahr mit den Gruenen auf der Zollernalb. Da ich ein kritischer Mitbuerger bin, wurden ich - nach einer kritischen Frage an die Gruenen Kanditatin, der Zollernalb - durch eine Wurstmaschine gedreht. Das sollte noch im ZAK nachlesbar sein. Ich war schon ein kritischer Mitbuerger lange vor es Gruene gab!!! Hoechstwahrscheinlich habe ich mich kritisch zu wort gemeldet, vor die meisten Gruenen, die heute das Waort fuehr, gelebt haben. Das sollte auch nachlesbar sein im ZAK und Balinger Volksfreund. Ich hoffe und wuensche, dass unser Volk - in diesem Falle - nicht den Schwaben und Badener nachmacht! "Direkte" Demokratie schafft mehr Probleme als sie loest. Dazu habe ich schon mehrfach was gesagt. Leider aber sind die meisten deutsche Medien in der Hand der Gruenen. Und fuer die ist kritik: UNS ZUSTIMMEN. Und das hat nichts mit Demokratie zu tun
Josef Bujtor am 01.01.2012 08:14:42
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