Leserbrief
Ohne Buszubringer geht es nicht
21.12.2011
Herr Dr. Lang nimmt eine vielleicht etwas missverständliche Äußerung in einem Leserbrief eines Obernheimer Bürgers zum Anlass, allen Befürwortern einer Bahn durch den Talgang zu unterstellen, falsche Zahlenangaben zu machen (Zitat: „Die Befürworter der Talgangbahn pflegen übertrieben hohe Zahlen anzuführen...“). Diesen Bürgern pauschal ohne Begründung Zahlenfälschung zu unterstellen, ist absolut falsch und unangebracht.
Zumal zu diesen Bürgern absolut integre Personen gehören, die Dr. Lang aufgrund einer Zusammenarbeit persönlich kennt, so Werner Bitzer und Architekt Eugen Wissmann.
Zu den Fakten, die Dr. Lang mangels Sachkenntnis falsch darstellt: Der Talgang inklusive beidseitiger Höhenlagen hat 20 000 Einwohner. Bekanntlich fährt die Bahn nicht durch diese Höhenlagen, Buszubringer sind vorgesehen und erforderlich. Die Höhenlagen gehören zum Einzugsgebiet der Bahn, das somit eindeutig 20 000 Einwohner umfasst. Ohne Buszubringer geht es in keinem Verkehrssystem, sie sind überall fester Bestandteil und notwendig.
Herr Dr. Lang scheint wohl zu meinen, westlich der Schmiecha wohnende Bürger könnten die Bahn nicht benutzen. Dr. Lang wird hiermit informiert, dass die Schmiecha Brücken und Überbauung hat und somit überquert werden kann.
Dr. Lang äußert weiter, dass mehr als die 20 000 Talgangbewohner definitiv nicht als Benutzer der Bahn in Frage kämen. Wieder ein Denkfehler. Außerhalb Wohnende werden sicherlich auch die Bahn nutzen, z.B. Besucher (privat, Märkte, Museen, Sport), Schüler, Beschäftigte, Touristen (von der Trasse zum Trauf) und viele mehr.
Dr. Kurt Moosmann,Schloßstraße 48, Tailfingen
