Ohne Spielführerin gegen den Primus

Volleyball-Regionalliga: Burladinger Damen müssen in Biberach auf Myriam Wenk verzichten

Burladingen, 07.12.2011 von Frank D. Engelhardt

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Im letzten Spiel vor Weihnachten wartet auf die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen noch einmal ein ganz schwerer Brocken: In Biberach tritt die Kurz-Truppe am Samstag gegen den Tabellenführer an.

Die Saison hat es für die Burladinger Regionalliga-Volleyballerinnen schon richtig in sich. Nach der Euphorie über den Coup im ersten Spiel gegen Schmiden ist längst Ernüchterung in den Liga-Alltag eingekehrt: Acht Niederlagen in Folge schmerzen, gerade auch, wenn sich dem jungen Burladinger Team doch bei der einen oder anderen Begegnung auch immer wieder Möglichkeiten zum Erfolg eröffnet hatten. Die Saison eins nach dem Generationenwechsel gestaltet sich schwierig, aber wie soll es auch anders sein. Davon lassen sich die Fehlastädter aber nicht entmutigen. „Wir haben die Qualität, nur noch nicht die Konstanz“, weiß der TSV-Trainer, was ihn auch zuversichtlich für die Rückrunde macht.

Und die startet noch vor der Winterpause am kommenden Samstag mit dem Spiel in Biberach. Die Gastgeberinnen mussten sich bisher nur dem Tübinger Modell geschlagen geben und stehen damit zu Recht auf Tabellenplatz eins. In der Vorrunde haben die Fehlastädter vor heimischem Publikum ein richtig gutes Spiel gegen den Primus gezeigt, ihm sogar einen Satz abgerungen. Die junge Stellerin Elena Kuster hatte sich hier auch lobende Worte vom Gegner verdient.

Die Begegnung am Samstag (19.30 Uhr) wird allerdings ganz besonders schwer, denn TSV-Coach Kurz muss mit Myriam Wenk auf eine seiner erfahrensten Protagonisten verzichten. Die Burladinger Spielführerin hatte sich am Samstag im Spiel in Mannheim durch einen Schmetterball der Gastgeber eine blutige Nase geholt. Nach einer Verletzungspause konnte sie zwar nochmals aufs Spielfeld gehen, weitergehende Untersuchungen haben nun aber erbracht, dass ihre Blessuren doch gravierender sind, als zuerst gedacht – und zwingen sie somit zum Pausieren beim letzten Ligaspiel in diesem Jahr. Für Philipp Kurz ist die Marschroute für das Gastspiel an der Riß daher kurz und knackig: „Achtbar aus der Affäre ziehen.“

Nach dem Auftritt am kommenden Wochenende geht es für die Damenmannschaft erst einmal in die Winterpause. „Wir stehen seit Mitte August in der Halle, höchste Eisenbahn für eine Auszeit“, meint Philipp Kurz. „Wir trainieren drei Mal in der Woche, jede in unserem Team hat sich richtig reingekniet“, erklärt der Übungsleiter und bedauert: „Es ist natürlich sehr schade, dass die bisherigen Resultate dies nicht widerspiegeln.“

Der reguläre Trainingsbetrieb werde erst wieder in der ersten Woche des neuen Jahres aufgenommen. „Bis dahin ist es wichtig, mal etwas Abstand zum Stress der letzten Zeit zu bekommen“, betont Kurz und hofft, dass „wir mit freiem Kopf und neuem Biss noch einiges reißen können.“ Mit einem lockeren Trainingsspiel vor der ersten Ligabegegnung wird sich die Kurz-Truppe auf den wegweisenden Teil der Saison einstimmen. Das zweite Spiel der Rückrunde findet am 14. Januar statt, die Fehlastädter begrüßen dazu die Rottenburger Mannschaft zum Lokalderby. Und auch die dritte Runde im VLW-Verbandspokal steht noch an, nächster Gegner und Termine stehen allerdings noch nicht fest.

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